Umsätze und Auftragseingänge im 3. Quartal gestiegen

3. Quartal 2017

Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete im dritten Quartal fünf Prozent mehr Umsatz und verzeichnete ein Plus von zwei Prozent bei den Auftragseingängen, verglichen mit dem Vorquartal. 

 

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 460 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Die  Branche zeigte sich bereits in den beiden vorherigen Quartalen des laufenden Jahres als stabile Wachstumsgröße und kann für das dritte Quartal fünf Prozent mehr Umsatz und zwei Prozent höhere Auftragseingänge vermelden. Damit wurden die Erwartungen der AMA Mitglieder von drei Prozent Umsatzwachstum für das dritte Quartal übertroffen. Ein Faktor für die guten wirtschaftlichen Ergebnisse dürfte die positive Entwicklung des Maschinenbaus sein, in den rund 80 Prozent der AMA Mitglieder liefern. 

 

„Sensoren und Messtechnik gewinnen weiter an Bedeutung und sind Schlüssel für innovative, technische Produkte“, sagt Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer. „Wir haben unlängst die AMA Studie ‚Sensor Technologien 2022‘ veröffentlicht, in der wir Trends und Entwicklungen in der Industrie, bei Sensoren, Sensorkomponenten und Fertigungstechnologien aufzeigen. Insbesondere dürfen wir gespannt sein auf die Impulse aus dem Zusammenwachsen der sich rasant entwickelnden Informations- und Kommunikationstechnik.“

 

AMA Mitglieder setzen auf die Digitalisierung der Industrie, die der Sensorik und Messtechnik Chancen eröffnet. Sie prognostizieren für das kommende Jahr insgesamt Umsatzwachstum, planen die Investitionen weiter auszubauen und setzen auf einen weiteren Personalausbau

Sensorik und Messtechnik: Umsatzrückgang bei steigenden Auftragseingängen

Nach einem hohen Umsatzzuwachs von neun Prozent im ersten Quartal verzeichneten die AMA Mitglieder im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang von vier Prozent, verglichen mit dem Vorquartal. Stellt man die Umsatzentwicklung des zweiten Quartals 2017 dem des Vorjahres gegenüber, erwirtschaftete die Branche allerdings ein deutliches Umsatzplus von acht Prozentpunkten. 

 

Die Sensorik und Messtechnik präsentiert sich mit diesen Ergebnissen zuversichtlich. Zumal die Branche bei den Auftragseingängen im zweiten Quartal ein Plus von drei Prozent verzeichnet, verglichen mit dem Ergebnis der Auftragseingänge des Vorquartals. AMA Mitglieder erwarten bereits für das dritte Quartal ein Umsatzwachstum von drei Prozent. 

 

„Das Umfrageergebnis weist auf den ersten Blick im zweiten Quartal einen Rückgang aus, der sich auf den zweiten Blick allerdings in einem achtprozentigen Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahresergebnis als ordentlicher Zuwachs erweist“, erläutert AMA Geschäftsführer Thomas Simmons die Branchenergebnisse. „Unsere Mitglieder zeigen sich zuversichtlich und erwarten bereits im dritten Quartal einen Anstieg um drei Prozent, da sich die Auftragseingänge deutlich positiv entwickeln.“

Sensorik und Messtechnik zieht im ersten Quartal deutlich an

Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete im ersten Quartal neun Prozent höhere Umsätze und verbuchte bei den Auftragseingängen ein Plus von zehn Prozent. 

 

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 460 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Nach einem soliden Vorjahresergebnis von vier Prozent Umsatzwachstum verzeichnete die Branche im ersten Quartal 2017 ein weiteres deutliches Plus von neun Prozent. Die Auftragseingänge konnten um zehn Prozent gesteigert werden, verglichen zum Vorquartal. 

 

Mit diesen Ergebnissen präsentiert sich die Branche der Sensorik und Messtechnik als starkes Wachstumssegment. Sensorik und Messtechnik spiegelt damit auch die Entwicklung der Konjunktur in Deutschland insgesamt wider, die sich ebenfalls im vierten Quartal 2016 belebte und sich im ersten Quartal 2017 deutlich positiv ausweiten konnte. 

 

Die Branche der Sensorik und Messtechnik profitiert derzeit stark von der zunehmenden Digitalisierung der Industrie. Gefragt sind immer häufiger intelligente Verknüpfungen von verschiedenen Sensordaten mit anwendungsrelevanten Informationen. Diese können von der Lokalisierung durch GPS oder WLAN bis zu modellbasiertem Wissen über den Prozess reichen. Sensoren mit intelligenten Algorithmen entscheiden im laufenden Betrieb, welche Messergebnisse weiter kommuniziert werden müssen. Die Digitalisierung der Industrie eröffnet der überwiegend mittelständisch geprägten Branche Sensorik und Messtechnik somit neue Chancen, nicht zuletzt durch die Erweiterung der eigenen Wertschöpfungskette.

 

„Die Sensorik und Messtechnik zeigte sich bereits in den letzten Jahren als stabile Wachstumsbranche. Mit den Ergebnissen des ersten Quartals 2017 mit einem Umsatzplus von neun Prozent und einer Steigerung von zehn Prozent in den Auftragseingängen übertreffen unsere Mitglieder die prognostizierten fünf Prozent Wachstum bereits jetzt“, fasst Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer, die aktuellen Zahlen zusammen. „Diese erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung konkretisiert die Relevanz, die Sensorik und Messtechnik für die moderne Industrie hat. Die Ergebnisse des ersten Quartals liegen über dem mehrjährigen Durchschnitt. Wir dürfen auf die weitere Marktentwicklung gespannt sein. Unsere Mitglieder rechnen auch für das laufende Quartal mit einem Umsatzwachstum, dieses liegt voraussichtlich bei vier Prozent.“