Sensorik und Messtechnik: Umsätze und Auftragseingänge gestiegen

Statistik AMA Verband für Sensorik und Messtechnik

AMA Verband veröffentlicht Branchenzahlen für das dritte Quartal 2017

Die Branche der Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete im dritten Quartal fünf Prozent mehr Umsatz und verzeichnete ein Plus von zwei Prozent bei den Auftragseingängen, verglichen mit dem Vorquartal. 

 

Berlin, 14. Dezember 2017 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 460 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Die  Branche zeigte sich bereits in den beiden vorherigen Quartalen des laufenden Jahres als stabile Wachstumsgröße und kann für das dritte Quartal fünf Prozent mehr Umsatz und zwei Prozent höhere Auftragseingänge vermelden. Damit wurden die Erwartungen der AMA Mitglieder von drei Prozent Umsatzwachstum für das dritte Quartal übertroffen. Ein Faktor für die guten wirtschaftlichen Ergebnisse dürfte die positive Entwicklung des Maschinenbaus sein, in den rund 80 Prozent der AMA Mitglieder liefern. 

 

„Sensoren und Messtechnik gewinnen weiter an Bedeutung und sind Schlüssel für innovative, technische Produkte“, sagt Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer. „Wir haben unlängst die AMA Studie ‚Sensor Technologien 2022‘ veröffentlicht, in der wir Trends und Entwicklungen in der Industrie, bei Sensoren, Sensorkomponenten und Fertigungstechnologien aufzeigen. Insbesondere dürfen wir gespannt sein auf die Impulse aus dem Zusammenwachsen der sich rasant entwickelnden Informations- und Kommunikationstechnik.“

 

AMA Mitglieder setzen auf die Digitalisierung der Industrie, die der Sensorik und Messtechnik Chancen eröffnet. Sie prognostizieren für das kommende Jahr insgesamt Umsatzwachstum, planen die Investitionen weiter auszubauen und setzen auf einen weiteren Personalausbau. 

AMA Verband veröffentlicht Studie ‚Sensor Technologien 2022‘

Sensor Technologien 2022

Sensorik als Schlüsseltechnologie für den Industriestandort Deutschland

Berlin, 5.12.2017 - Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik (AMA) veröffentlicht seine neue Studie ‚Sensor Technologien 2022‘. Die Studie gewährt Interessierten einen vorausschauenden Einblick in technologische Trends und bündelt  kompetentes Expertenwissen der AMA Mitglieder aus dem AMA Wissenschaftsrat und einiger Industrievertreter.  

 

Die Sensorindustrie hat sich in den letzten Jahren als eine der Schlüsseltechnologien für das Industrieland Deutschland erwiesen. Die internationale Konkurrenzfähigkeit im Maschinenbau, in der Prozesstechnik, im Fahrzeugbau oder bei Hausgeräten basiert auf dem Einsatz moderner Sensoren. Die Verbandsstudie ‚Sensor Technologien 2022‘ berücksichtigt globale Anforderungen an Technologieentwicklungen sowie aktuelle Trends der Informations- und Kommunikationstechnik und deren Einfluss auf die Weiterentwicklung von Sensoren und Messtechnik. Zum anschaulichen Verständnis der bevorstehenden Entwicklungen zeigt die Studie einige neuartige Sensoranwendungen beispielhaft auf. 

 

Allein der Begriff ‚Sensor‘ ist in den letzten Jahren im Wandel. Sensoren waren bisher häufig einfache Messelemente und werden heute zu Messgeräten in unterschiedlichen Ausbaustufen. „Die Studie zeigt an einigen Beispielen, wie sich völlig neuartige Anforderungen und Einsatzgebiete für Sensoren ergeben“, erläutert Roland Werthschützky (TU Darmstadt) Co-Autor und Herausgeber der AMA Studie. „Allerdings ist dazu häufig eine komplexe Kombination von innovativen Sensoren, Steuerung, Miniaturisierung der Komponenten und Integration notwendig.“

 

Ein anderes Kapitel beleuchtet die Ausbau- und Verbindungstechnik (AVT) und Kontaktierungen, die funktionale Eigenschaften, die Zuverlässigkeit und die Herstellungskosten von Sensoren signifikant beeinflussen können. „Die Studie zeigt neue Trends in der Aufbau- und Verbindungstechnik von Sensoren auf“, sagt Jürgen Wilde (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg). „Unter anderem beobachten wir  weiterhin eine große Dominanz von leiterplatten-basierten Systemen, monolithische Integration als Basis für extreme Größen- und Kostenreduktionen sowie eine Miniaturisierung durch sensortaugliche SMD und Chip-Scale-Packages.“ 

 

Weitere Themen der AMA Studie ‚Sensor Technologien 2022‘: Anforderungen an Sensorik, generelle Entwicklungstrends bei Sensoren, Sensorkomponenten und Fertigungstechnologien. Die Verbandsstudie zeigt Chancen neuartiger Technologie- und Anwendungsfelder auf und ist ab sofort gegen eine Schutzgebühr von 12,00 Euro auf der AMA Website erhältlich: http://www.ama-sensorik.de/studie-kaufen/

AMA Innovationspreis 2018: Bewerbungen jetzt einreichen

Innovationen aus Sensorik und Messtechnik gesucht 

 

Berlin, 7.11.2017 - Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik (AMA) lädt Forscher und Entwickler zur Bewerbung um den renommierten AMA Innovationspreis 2018 ein. Gesucht werden innovative Forschungs- und Entwicklungsergebnisse aus der Sensorik und Messtechnik. Einsendeschluss ist der 23. Januar 2018. 

 

Bewerben können sich Einzelpersonen und Entwicklerteams mit innovativen Forschungs- und Entwicklungslösungen, die eine erkennbare Marktrelevanz aufzeigen. Der AMA Innovationspreis ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Zusätzlich können sich Unternehmen um den Sonderpreis „Junges Unternehmen“ bewerben, wenn sie nicht länger als fünf Jahre am Markt sind, weniger als 50 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz unter 10 Millionen Euro erwirtschaften. Der Gewinner in dieser Kategorie erhält einen kostenlosen Messestand auf der SENSOR+TEST 2018. 

 

Der AMA Innovationspreis zählt zu den renommiertesten Preisen in der Sensorik und Messtechnik und wird seit 18 Jahren an innovative Köpfe verliehen. Ausgezeichnet werden die Entwickler persönlich, nicht die Institutionen dahinter. Die Jury besteht aus Branchenexperten aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Sie beurteilen die Bewerbungen im Hinblick auf die Neuigkeit und die wissenschaftliche Leistung, aber auch auf die voraussichtlichen Chancen im Markt.

 

„Sensorik und Messtechnik befördern den technischen Fortschritt und die Entwicklung unserer Gesellschaft. Ob Industrie 4.0, Smart Cities oder autonomes Fahren, die Zukunft basiert auf Sensoren und Messtechnik. Nicht zuletzt deshalb bekommen wir jedes Jahr innovative Bewerbungen mit hoher Marktrelevanz aus der ganzen Welt“, sagt der Juryvorsitzende Andreas Schütze von der Universität des Saarlandes. „Neben interessanten und überzeugenden Entwicklungen etablierter Unternehmen und Institutionen sind wir immer auch gespannt auf die Entwicklungen, die junge Unternehmen einreichen. Um sie besonders zu motivieren, gibt es die Sonderkategorie ‚Junge Unternehmen‘. Das Gewinnerteam dieser Kategorie lädt der AMA Verband ein, die ausgezeichnete Entwicklung kostenfrei auf der verbandseigenen Fachmesse SENSOR+TEST zu präsentieren.“

 

Teilnahmebedingungen und Ausschreibungsunterlagen für den AMA Innovationspreis 2018 und die Sonderkategorie ‚Junge Unternehmen‘ sowie Broschüren mit den Preisträgern und allen Bewerbungen aus vergangenen Jahren stehen kostenfrei zur Verfügung: http://www.ama-sensorik.de/wissenschaft/ama-innovationspreis/.

 

Einsendeschluss ist der 23. Januar 2018. Die Nominierungen und die Gewinner des Sonderpreises werden auf der AMA Pressekonferenz am 8. März 2018 bekannt gegeben. Die Gewinner des AMA Innovationspreises 2018 werden auf der Eröffnungsfeier der SENSOR+TEST am 26. Juni 2018 in Nürnberg ausgezeichnet. 

Sensorik und Messtechnik: Umsatzrückgang bei steigenden Auftragseingängen

Wirtschaftliche Entwicklung in Q2

AMA Verband veröffentlicht Branchenzahlen für das zweite Quartal

Sensorik und Messtechnik verzeichnete im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang von vier Prozent, bei steigenden Auftragseingängen von drei Prozent.

 

Berlin, 17. Oktober 2017 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 460 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Nach einem hohen Umsatzzuwachs von neun Prozent im ersten Quartal verzeichneten die AMA Mitglieder im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang von vier Prozent, verglichen mit dem Vorquartal. Stellt man die Umsatzentwicklung des zweiten Quartals 2017 dem des Vorjahres gegenüber, erwirtschaftete die Branche allerdings ein deutliches Umsatzplus von acht Prozentpunkten. 

 

Die Sensorik und Messtechnik präsentiert sich mit diesen Ergebnissen zuversichtlich. Zumal die Branche bei den Auftragseingängen im zweiten Quartal ein Plus von drei Prozent verzeichnet, verglichen mit dem Ergebnis der Auftragseingänge des Vorquartals. AMA Mitglieder erwarten bereits für das dritte Quartal ein Umsatzwachstum von drei Prozent. 

 

„Das Umfrageergebnis weist auf den ersten Blick im zweiten Quartal einen Rückgang aus, der sich auf den zweiten Blick allerdings in einem achtprozentigen Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahresergebnis als ordentlicher Zuwachs erweist“, erläutert AMA Geschäftsführer Thomas Simmons die Branchenergebnisse. „Unsere Mitglieder zeigen sich zuversichtlich und erwarten bereits im dritten Quartal einen Anstieg um drei Prozent, da sich die Auftragseingänge deutlich positiv entwickeln.“

Zentrum für Sensorik und Messtechnik auf der SPS IPC Drives

Berlin, 28. September 2017 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik präsentiert sich mit 11 Ausstellern auf der SPS IPC Drives  vom 28. bis 30. November in Nürnberg. 

 

Die SPS IPC Drives informiert über Produkte, Innovationen und Trends der elektrischen Automatisierung. Die Messe bietet damit die Plattform für die Suche nach den richtigen Lösungen für Automatisierungsaufgaben. Sensoren sind essenzieller Bestandteil der Automatisierung und wichtige Funktionselemente in flexiblen Maschinen. Besucher der Messe finden im AMA Zentrum für Sensorik und Messtechnik relevante Informationen rund um die Basiselemente der Automation und Lösungsvorschläge für den individuellen Bedarf.

 

Die Aussteller des AMA Zentrums informieren dabei über verschiedene Technologien für die elektrische Automatisierung. Ob Qualitätskontrolle,  Positionserfassung, Fahrzeugtechnik, Prozessindustrie oder Medizingerätebau. Das AMA Zentrum bietet einen Überblick über einzelne Sensorelemente, spezifische Messtechnik, System- und Komplettlösung bis hin zu industrieller Ersatzteilbeschaffung. 

 

Interessierte finden das AMA Zentrum für Sensorik und Messtechnik auf der SPS IPC Drives vom 28. - 30.11.2017 in Halle 4A, Stand 221 und 223. Eine Liste der Aussteller des AMA Zentrums und Informationen zu deren Tätigkeitsschwerpunkten unter: http://www.ama-zentren.de/sps-ipc-drives/

Best Paper Award für ‚Gedruckte, eingebettete Wandler‘

AMA Verband zeichnet Johannes Kepler University Linz und voestalpine Stahl aus 


Berlin/Nürnberg, 7. September 2017 – Spezialisten aus Wissenschaft und Industrie präsentierten auf den AMA Kongressen SENSOR und IRS² in Nürnberg die neuesten Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung. Insgesamt wurden 203 nationale und internationale wissenschaftliche Beiträge präsentiert. Der Beitrag ‚Printed embedded transducers:  fabrication, design and characterization of selected applications‘ der Johannes Kepler University Linz und der voestalpine Stahl GmbH (Erstautor: Johannes Sell, JKU) wurde von der Jury mit dem ‚Best Paper Award‘ ausgezeichnet.

 
„Der mit dem Best Paper Award ausgezeichnete Beitrag überzeugte die Jury durch seinen hohen Innovationsgehalt, seine klare Darstellung und die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten“, begründeten die Tagungsleiter und Vorsitzenden der Auswahljury, Reinhard Lerch (Universität Erlangen-Nürnberg) und Gerald Gerlach (TU Dresden), die Auswahl. „Das hier vorgestellte Konzept ist geeignet, bei vielen Anwendungen sensorische Funktionen zu integrieren, ohne die vorhandenen konstruktiven Lösungen signifikant ändern zu müssen“. Der prämierte Beitrag gibt einen Überblick über die Entwicklung gedruckter, eingebetteter Wandler. Insbesondere konzentriert sich das Projekt auf die Beschreibung neuer Technologien und technologischer Ansätze zur Integration von Sensoren und Aktoren in die Beschichtung von Blechen. Beispielhaft wird die Integration von großflächigen kapazitiven Sensoren, piezo- und pyroelektrischen Schichten und Dehnungsmessstreifen betrachtet.


Download Best Paper 2017: Printed embedded transducers: Fabrication, design and characterization of selected applications


Die wissenschaftlichen AMA Kongresse SENSOR und IRS² fanden in dieser Form zum letzten Mal statt. Ab 2020 werden die AMA Kongresse in den neuen Kongress „Sensor and Measurement Science International (SMSI)“ integriert. Dieser Kongress beinhaltet neben den bisherigen Säulen SENSOR und IRS² (dann zusammengefasst unter ‚Sensors and Instrumentation‘) weitere wissenschaftliche Themenfelder: ‚Measurement Science‘ und ‚Metrology Transfers‘. Der erweiterte und internationalisierte SMSI Kongress wird erstmals parallel zur SENSOR+TEST 2020 in Nürnberg ausgerichtet.

 
Proceedings der AMA Kongresse 2017:
http://www.ama-science.org/proceedings/listing/2476

Chinesisch-Deutsches Sensor-Innovations-Forum gestartet

(Foto: AMA/Weissler)

AMA Verband verstärkt Deutsch-Chinesische Zusammenarbeit 


Berlin, 4. Juli 2017 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik (AMA) und die chinesische Sensors and IoT Industry Association (SIA) haben auf der Sensor+Test 2017 in Nürnberg das Chinesisch-Deutsche Sensor-Innovations-Forum gegründet, eine Plattform zum Austausch von Technologie- und markstrategischer Informationen.


Die besondere Bedeutung des neu gegründeten Chinesisch-Deutschen Forums unterstrich Xueshan Yang, stellvertretender Minister für Industrie und Informationstechnologie in China, in seiner Rede zur Auftaktveranstaltung. Peter Krause, AMA Vorstandsvorsitzender, erläuterte der 60-köpfigen chinesischen Delegation aus Peking die aktuellen Trends in der Sensor-Entwicklung mit Bezug auf Industrie 4.0 und die Digitalisierung weiter Bereiche des Alltags.


Yuancheng Guo, Vorsitzender der SIA und Entwicklungsleiter am Electronics Components Industry Development Center im chinesischen Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT), sieht die Bedeutung der Sensorik nicht nur in Fabriken und prozesstechnischen Anlagen sondern auch im Alltag heutiger Mega-Cities. Der Generalsekretär der China Smart Home Industry Alliance (CSHIA), Jun Zhou, unterstrich die Relevanz der Sensorik mit einem Überblick über die notwendigen Kerntechnologien und ihre Anwendungen in der vernetzten, digitalisierten Welt. 


Die Entwicklung von Sensoren setzt die Verfügbarkeit hoch technologischer Forschungszentren voraus und ihre Massenproduktion die Verfügbarkeit spezialisierter Fachkräfte. Vor diesem Hintergrund verdeutlichte Josef Sauerer, Vorsitzender der Abteilung Smart Sensing und Electronics am Fraunhofer Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) in Erlangen, die dort verfügbare highend Forschungsbasis und aktuelle Projekte. Hubert Steigerwald, Geschäftsführer der Sensorik-Bayern GmbH mit Sitz in Regensburg, berichtete abschließend über die Möglichkeiten des Technologietransfers in die Industrie.


Peter Krause und Yuancheng Guo stärken mit der Kooperation die Innovationsfähigkeit der Branche und ihre Bedeutung für zukünftige Entwicklungen intelligenter, nachhaltiger Technologien. Deutsche Sensorik-Hersteller erwirtschaften laut aktueller AMA-Umfrage bereits heute rund 60 % ihrer Umsätze im Ausland. Durch Veränderungen traditioneller Märkte dürfte das Interesse der Branche am Exportgeschäft in den chinesischen Markt weiter ansteigen.


Die Entwicklung ressourcenschonender Automatisierungs-, Mobilitäts- und Versorgungsstrukturen ist ohne angepasste Sensor-Technologien nicht umsetzbar. Um Innovationen besser zu fördern müssen Trends bei der Nachfrage frühzeitig erkannt und bewertet werden. Hier finden der Hochtechnologie-Standort Deutschland und China, als Land der Digitalisierung mit großem Marktpotential, vielfältige Optionen zur Zusammenarbeit. Als offene Diskussionsplattformen sind das Chinesisch-Deutsche Sensor-Innovations-Forum in Nürnberg und die International Conference on Sensors in the Internet of Things (SIOT) in Hangzhou, sowie weitere chinesische Sensorik-Zentren geplant. In einem gemeinsamen Memorandum vereinbaren beide Organisationen konkrete Aktionsziele. 


Das Chinesisch-Deutsche Forum als Plattform zur Förderung des Austauschs Technologie- und markstrategischer Informationen wird im jährlichen Wechsel in beiden Ländern realisiert. 

AMA Mitgliederversammlung wählt neue Vertreter in den Vorstand

(Foto: AMA/Gillert) l-r: Christoph Kleye (stell. Vorsitzender), Prof. Dr. Stefan Zimmermann (Beisitzer), Peter Krause (AMA Vorstandsvorsitzender), Johannes W. Steinebach (Schatzmeister), Dr. Rolf Slatter (Schriftführer), Dr. C. Thomas Simmons (Geschäftsführer AMA Verband und Beisitzer)

Peter Krause bleibt Vorsitzender, neu sind Rolf Slatter und Stefan Zimmermann 

Berlin, 13. Juni 2017 – Die Mitglieder des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. (AMA) bestätigten auf der Mitgliederversammlung am 31. Mai in Nürnberg Peter Krause (First Sensor AG) als Vorstandsvorsitzenden. Neu in den AMA Vorstand gewählt wurden Dr. Rolf Slatter (Sensitec GmbH) als Schriftführer und Professor Dr. Stefan Zimmermann (Leibniz-Universität Hannover) als Beisitzer und Vorsitzender des AMA Wissenschaftsrats

 

Rolf Slatter ist  geschäftsführender Gesellschafter der Sensitec GmbH und langjähriges, aktives Mitglied in unterschiedlichen Gremien des AMA Verbands. Er übernimmt den Posten des Schriftführers von Peter Scholz (imc Test & Measurement GmbH), der nach mehreren Amtsperioden nicht wieder kandidierte. Stefan Zimmermann wurde zum Vorsitzenden des AMA Wissenschaftsaftsrats gewählt und löst den langjährigen Vorsitzenden Andreas Schütze (Universität des Saarlandes) ab, der nicht wieder für den Vorsitz kandidierte aber als Stellvertreter im AMA Wissenschaftsrat aktiv bleibt.   

 

Für eine weitere zweijährige Amtszeit bestätigt wurden Christoph Kleye (IS-Line GmbH) als stellvertretender Vorsitzender und Johannes W. Steinebach (TWK-ELEKTRONIK GmbH) als Schatzmeister.

 

„Wir bedanken uns für das in uns gesetzte Vertrauen. Wir werden auch in neuer Besetzung verstärkt Innovatoren verbinden“, sagt Peter Krause zur Vorstandswahl 2017. „Wir arbeiten gezielt am weiteren Ausbau unseres Netzwerks, dabei spielen uns die Herausforderungen der Zukunft regelrecht in die Hände. Die Lösungsansätze der Zukunftsprojekte CO2-neutrale und energieeffiziente Städte, nachhaltige Mobilität, internetbasierte Dienste für die Wirtschaft, Industrie 4.0 und sichere Identität basieren auf den Daten, die Sensoren liefern und Messtechnik auswertet. Mit dem gebündelten Know-how unserer Mitglieder stehen wir somit allen Ansprechpartnern aus Industrie, Wissenschaft und Politik für einen intensiven Zukunftsdialog zu Verfügung“, erklärt Krause die Ausrichtung des AMA Verbands unter seinem Vorsitz.

 

AMA wurde 1981 als ‚Arbeitsgemeinschaft Messwertaufnehmer‘ gegründet. Heute baut der Verband auf die Branchenkompetenz seiner 460 Mitglieder aus Industrie und Wissenschaft. AMA ist erster Ansprechpartner in der Sensorik und Messtechnik, unterstützt den Innovationsdialog auf der führenden Fachmesse SENSOR+TEST, auf wissenschaftlichen AMA Kongressen und auf Gemeinschaftsständen wichtiger Leitmessen im In- und Ausland. 

Sensorik und Messtechnik zieht im ersten Quartal deutlich an

Sensorik und Messtechnik boomt

AMA Verbandsstatistik für das erste Quartal veröffentlicht

 

Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete im ersten Quartal neun Prozent höhere Umsätze und verbuchte bei den Auftragseingängen ein Plus von zehn Prozent.

 

Berlin, 30. Mai 2017 - Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 460 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Nach einem soliden Vorjahresergebnis von vier Prozent Umsatzwachstum verzeichnete die Branche im ersten Quartal 2017 ein weiteres deutliches Plus von neun Prozent. Die Auftragseingänge konnten um zehn Prozent gesteigert werden, verglichen zum Vorquartal.

 

Mit diesen Ergebnissen präsentiert sich die Branche der Sensorik und Messtechnik als starkes Wachstumssegment. Sensorik und Messtechnik spiegelt damit auch die Entwicklung der Konjunktur in Deutschland insgesamt wider, die sich ebenfalls im vierten Quartal 2016 belebte und sich im ersten Quartal 2017 deutlich positiv ausweiten konnte.

 

Die Branche der Sensorik und Messtechnik profitiert derzeit stark von der zunehmenden Digitalisierung der Industrie. Gefragt sind immer häufiger intelligente Verknüpfungen von verschiedenen Sensordaten mit anwendungsrelevanten Informationen. Diese können von der Lokalisierung durch GPS oder WLAN bis zu modellbasiertem Wissen über den Prozess reichen. Sensoren mit intelligenten Algorithmen entscheiden im laufenden Betrieb, welche Messergebnisse weiter kommuniziert werden müssen. Die Digitalisierung der Industrie eröffnet der überwiegend mittelständisch geprägten Branche Sensorik und Messtechnik somit neue Chancen, nicht zuletzt durch die Erweiterung der eigenen Wertschöpfungskette.

 

„Die Sensorik und Messtechnik zeigte sich bereits in den letzten Jahren als stabile Wachstumsbranche. Mit den Ergebnissen des ersten Quartals 2017 mit einem Umsatzplus von neun Prozent und einer Steigerung von zehn Prozent in den Auftragseingängen übertreffen unsere Mitglieder die prognostizierten fünf Prozent Wachstum bereits jetzt“, fasst Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer, die aktuellen Zahlen zusammen. „Diese erfreuliche wirtschaftliche Entwicklung konkretisiert die Relevanz, die Sensorik und Messtechnik für die moderne Industrie hat. Die Ergebnisse des ersten Quartals liegen über dem mehrjährigen Durchschnitt. Wir dürfen auf die weitere Marktentwicklung gespannt sein. Unsere Mitglieder rechnen auch für das laufende Quartal mit einem Umsatzwachstum, dieses liegt voraussichtlich bei vier Prozent.“

AMA Innovationspreis 2017 für hochfrequenz-basierten Partikelfiltersensor

AMA Innovationspreis - Die Bewerber
Broschüren Cover
vlnr: Peter Krause, First Sensor AG/AMA Verband; Jochen Schnetz, Nick Scruton, Dr. Alexander Sappok, CTS; Prof. Stefan Zimmermann, Leibniz-Universität Hannover ©AMA Verband

Sensor zur Zustandsmessung von Emissionskontroll-Systemen gewinnt

Nürnberg, 30. Mai 2017 - Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik (AMA) kürte am 30. Mai den Gewinner des AMA Innovationspreises 2017 auf der SENSOR+TEST in Nürnberg.

In diesem Jahr überzeugte ein Entwicklerteam aus den USA und gewinnt mit einem hochfrequenz-basierten Diesel- und Benzin-Partikelfiltersensor den AMA Innovationspreis 2017. Das Entwicklerteam, bestehend aus Alexander Sappok und Paul Ragaller von der CTS Corporation, Boston Innovation Office, und Leslie Bromberg vom Massachusetts Institute of Technology wurde mit dem AMA Innovationspreis 2017 ausgezeichnet, der mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert ist.

Die ausgezeichnete Entwicklung, der CTS RF Sensor, ist ein hochfrequenz-basierter Sensor für die direkte Zustandserfassung von Diesel- und Benzin-Partikelfiltern für Emissionskontroll-Systeme. Diese Technologie liefert Echtzeitwerte und ermöglicht Rückkopplungsregelungen, die auf dem tatsächlichen Ladezustand von Partikelfiltern und Katalysatoren gemessen mit einem fahrzeugseitigen Sensor basieren, was mit derzeitig verfügbaren Sensoren bislang nicht möglich war. Der Sensor verbindet eine robuste mechanische Lösung mit einer intelligenten und flexiblen Messtechnik für die Datenauswertung. Motor- und Fahrzeugherstellern ermöglicht der CTS RF Sensor die immer strengeren Emissionsgrenzwerte zu erfüllen und gleichzeitig Gesamtkosten und Komplexität zu senken. (Informationen zum CTS RF Sensor auf der SENSOR+TEST in Halle 2, Stand 300).

 

„In diesem Jahr bewarben sich 41 Teams mit hochkarätigen Entwicklungen um den AMA Innovationspreis. Uns überzeugte die Entwicklung des Gewinnerteams mit einer Lösung zum hochaktuellen Thema Verringerung der Emissionen und Kontrolle des Abgasreinigungs-systems. Nicht zuletzt durch die derzeit weltweit geführten Diskussionen lässt sich eine enorme Marktrelevanz für den CTS RF Sensor erahnen“, begründet der Juryvorsitzende Professor Andreas Schütze von der Universität des Saarlandes die diesjährige Auswahl. 

Der Sonderpreis in der Kategorie ‚Junges Unternehmen‘ ging in diesem Jahr an das Team um Jens Karsten Lange von der SLT Sensor- und Lasertechnik GmbH in Wildau und Vertreter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (Berlin). Gemeinsam entwickelten sie Detektoren zur absoluten Leistungsmessung im Terahertz-Spektralbereich, zu sehen auf der SENSOR+TEST in Halle 1, Stand 631. 

 

Der Verband lobt den AMA Innovationspreis seit 17 Jahren aus und veröffentlicht nach der Preisverleihung die Broschüre ‚AMA Innovationspreis 2017 - Die Bewerber‘, mit einem Überblick über alle Einreichungen. 

 

Der Aufruf zum AMA Innovationspreis 2018 erfolgt im Oktober 2017. Bewerben können sich Einzelpersonen oder Entwicklerteams aus Firmen und Instituten aus dem In- und Ausland. 

 

Zur Broschüre mit den Einreichungen AMA Innovationspreis 2017

AMA Kongresse: Forschungsergebnisse aus Sensorik und Messtechnik

©AMA Verband
Vorträge und Poster-Session

Fachpublikum diskutiert Entwicklung aus Forschung und Industrie

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik veranstaltet die AMA Kongresse SENSOR und IRS² vom 30. Mai bis 1. Juni in Nürnberg. Vertreter aus Wissenschaft und Industrie präsentieren aktuelle Forschungsergebnisse aus Sensorik und Messtechnik. Die Fachmesse SENSOR+TEST 2017 lädt die Teilnehmer parallel zum Innovationsdialog ein.

 

Berlin, 6. März 2017 – Die AMA Kongresse SENSOR und IRS² gelten als internationale Vernetzungsplattform für Experten aus der Sensorik und Messtechnik. Spezialisten aus Wissenschaft und Industrie präsentieren aktuelle Ergebnisse aus Forschung und Entwicklung und laden die Teilnehmer zum fachlichen Austausch ein.

 

Die AMA Kongresse werden fachlich geleitet von den Professoren Gerald Gerlach (TU Dresden) und Reinhard Lerch (Universität Erlangen-Nürnberg). Als besonderes Highlight gilt in diesem Jahr der Plenarvortrag von Alfons Dehé von Infineon Technologies AG, München. Er wird in seinem Vortrag auf die Entwicklung der Silizium-MEMS-Mikrofone fokussieren. Besonderes Augenmerk legt er dabei auf die enormen Anstrengungen, die unternommen wurden, um hinsichtlich Sensitivität, Signal-Rausch-Abstand und Zuverlässigkeit bestehende technische Lösungen zu übertreffen. Inzwischen bestimmen diese neuen Mikrofone den Weltmarkt für Smartphones. Weitere Schwerpunkte der diesjährigen AMA Kongresse liegen auf Gas- und Biosensoren und unterstreichen einmal mehr das stark wachsende Potenzial auf diesem Gebiet.

 

„Wir freuen uns zudem auf die spezielle Sitzung Recent Developments in IR Industry“, betont Gerlach zum Kongressprogramm 2017. „Dort präsentieren Firmen in sechs Vorträgen die neuesten wissenschaftlich-technischen Ergebnisse ihrer Forschung und Entwicklung.“ Kongressbesucher dürfen zudem gespannt sein auf Vorträge zu Trends und Entwicklungen aus den Bereichen Sensorprinzip, Modellierung und Simulation sowie neuartige Sensor-Anwendungen in der Industrie. 

 

Die international ausgerichtete Poster-Session im Tagungsbereich der AMA Kongresse informiert über weitere, disziplinübergreifende Forschungsansätze. Die parallel stattfindende Fachmesse SENSOR+TEST, mit rund 600 Ausstellern aus dem In- und Ausland, lädt die Kongressteilnehmer zur intensiven Vernetzung ein.

 

Die AMA Kongresse 2017 finden statt vom 30. Mai bis 1. Juni 2017 auf dem Messegelände in Nürnberg, im NCC Mitte. Das vollständige Programm der AMA Kongresse 2017, weitere Informationen und Registrierung unter: 

 

http://www.ama-science.org/direct/program-2017

AMA Zentrum für Sensorik und Messtechnik auf der Hannover Messe

© AMA Verband

AMA Verband als Partner des Forums ‚Industrial Automation‘ 

Berlin, 24. März 2017 - Der AMA Verband präsentiert sich auf der Hannover Messe vom 24.- 28. April 2017 mit 19 Ausstellern auf dem AMA Zentrum für Sensorik und Messtechnik. AMA Mitglieder stellen neue Produkte und Lösungsansätze aus Sensorik und Messtechnik für den Bereich der ‚Industrial Automation‘ vor.

 

Prozessteuerung, Maschinenbau oder Automatisierung: Kaum ein industrieller Bereich, in dem Sensorik und Messtechnik nicht elektronisch prüft, überwacht und automatisiert. Der Bedarf an Sensoren, insbesondere der an smarten Sensoren, steigt. Gefragt ist die intelligente Verknüpfung von verschiedenen Sensordaten mit anwendungsrelevanten Informationen. Das AMA Kompetenzzentrum für Sensorik und Messtechnik lädt Messebesucher zu detaillierten Fachgesprächen über innovative Lösungsansätze in der industriellen Automation ein. Die Aussteller informieren in Halle 11 über einzelne Sensorelemente, spezielle Sensoren, komplexe Sensorsysteme, spezifische Messtechnik sowie System- und Komplettlösungen. 

 

Der AMA Verband ist zudem Partner des Forums ‚Industrial Automation‘ in Halle 14. Dort können sich Messebesucher in Vortragsreihen über Fertigungs- und Prozessautomation informieren. Experten zeigen Trends auf und stehen für Diskussionen zur Verfügung.

 

Das AMA Zentrum für Sensorik und Messtechnik finden Besucher auf der Hannover Messe vom 24. - 28. April 2017 in Halle 11. Eine Liste der Aussteller mit Kurzbeschreibung der jeweiligen Tätigkeitsschwerpunkte unter AMA Zentrum für Sensorik und Messtechnik auf der HMI 17

AMA Innovationspreis 2017: Fünf Teams nominiert

© AMA Verband
Alle Bewerber und Nominierten

Sonderpreis ‚Junges Unternehmen‘ für SLT Sensor- und Lasertechnik 

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik nominiert in diesem Jahr fünf Bewerbungen für den AMA Innovationspreis 2017. Der Sonderpreis ‚Junges Unternehmen‘ geht an das Team um Jens Karsten Lange von der SLT Sensor- und Lasertechnik GmbH in Wildau.

Berlin, 16. März 2017 - Der AMA Innovationspreis zählt zu den renommiertesten Preisen in der Sensorik und Messtechnik und wird zum 17. Mal vergeben. In diesem Jahr bewarben sich 41 Forscher- und Entwicklerteams aus dem In- und Ausland um den mit 10.000 Euro dotierten Preis. Junge Unternehmen konnten sich zudem um den Sonderpreis ‚Junges Unternehmen‘ bewerben, wenn sie nicht länger als fünf Jahre am Markt sind, weniger als 50 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz unter 10 Millionen Euro erwirtschaften. Das Gewinnerteam des Sonderpreises erhält einen kostenlosen Messeauftritt auf der SENSOR+TEST 2017 in Nürnberg.

 

Dieser Sonderpreis geht in diesem Jahr an das Team um Jens Karsten Lange von der SLT Sensor- und Lasertechnik GmbH in Wildau und Vertreter der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (Berlin). Gemeinsam entwickelte das Team Detektoren zur absoluten Leistungsmessung im Terahertz-Spektralbereich. Die besondere Herausforderung sah das Entwicklerteam darin, dass es bis vor kurzem keine kalibrierten Detektoren gab, die z. B. für die Bewertung der THz-Leistung von Time-Domain-Spektroskopie (TDS) Systemen verschiedener Hersteller eingesetzt werden konnten. Bisher fehlten drei wesentliche Eigenschaften: Breitbandigkeit, Großflächigkeit und hohe Empfindlichkeit. Die entwickelten Sensoren erfüllen diese Forderungen und werden von SLT mit individuellem Kalibrierzertifikat der PTB weltweit vertrieben.

 

„Als Jurymitglieder aus Forschung und Industrie sind wir jedes Jahr wieder positiv überrascht über die qualitativ hervorragenden Bewerbungen, aus denen wir fünf Teams für den AMA Innovationspreis 2017 nominieren. Diese Entwicklungen belegen, wie richtungsweisend Sensorik und Messtechnik den technischen Fortschritt heute beeinflusst und zukünftig beeinflussen wird“, sagt der Juryvorsitzende Andreas Schütze von der Universität des Saarlandes. „Wir freuen uns, dass wir bereits heute unter den fünf Nominierten einen Gewinner als ‚Junges Unternehmen‘ auszeichnen können. Jens Karsten Lange und seine Teamkollegen von der SLT GmbH und der PTB sind eingeladen, ihre Detektoren zur absoluten Leistungsmessung im Terahertz-Spektralbereich kostenfrei auf der SENSOR+TEST 2017 vom 30. Mai bis 1. Juni 2017 zu präsentieren. Diese Bewerbung bleibt zugleich ein aussichtsreicher Kandidat für den AMA Innovationspreis 2017.“

 

Für den AMA Innovationspreis 2017 sind nominiert (in alphabetischer Reihenfolge):

 

BactiSense: Thermal identification of bacteria and viability testing

Dr. Bart van Grinsven, Prof. Dr. Thomas Cleij (University Maastricht), Dr. Kasper Eersels, Prof. Dr. Patrick Wagner (KU Leuven)/ Broschüre S. 6

Detektoren zur absoluten Leistungsmessung im Terahertz-Spektralbereich 

Dr. Werner Bohmeyer, Achim Mans, Jens Karsten Lange (SLT, Wildau) und Dr. Andreas Steiger, Dr. Ralf Müller (PTB, Berlin)/ Broschüre S. 6

Flammenionisationsdetektor mit interner Gasversorgung als Feldgerät

Dr. Winfred Kuipers, Dr. Jan Förster, Dr. Christian Koch (Krohne GmbH, Duisburg), Dr. Steffen Ziesche, Christian Lenz (Fraunhofer IKTS, Dresden)/ Broschüre S. 7

Magnetisch-induktiver Kraftsensor

Dr. Phillip Coerlin, Dr. Tobias Kitzler, Dr. Tobias Senkbeil, Anatol Schwersenz, 

Christian Leiser, Sebastian Schwiertz, Steffen Witzemann (Trafag GmbH, Unterensingen) und Lutz May (Torque And More GmbH, Starnberg)/ Broschüre S. 7

Radio Frequency Diesel and Gasoline Particulate Filter Sensor

Dr. Alexander Sappok, Dr. Paul Ragaller (CTS Corporation, Malden, USA), Dr. Leslie Bromberg (Massachusetts Institute of Technology)/ Broschüre S. 8

 

Das Gewinnerteam des AMA Innovationspreises 2017 wird am 30. Mai 2017 auf der Eröffnungsveranstaltung der Fachmesse SENSOR+TEST 2017 in Nürnberg bekanntgegeben. 

Die Übersicht aller Bewerbungen um den AMA Innovationspreis 2017 finden Sie in der Broschüre: AMA Innovationspreis 2017 - Die Bewerber

Sensorik und Messtechnik: Umsatz, Investitionen und Exporte gestiegen

Grafik: AMA Verband
Grafik: AMA Verband

Digitalisierung und Vernetzung industrieller Produktion als Chance 

Die Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete im zurückliegenden Jahr ein Umsatzplus von vier Prozent, investierte zwei Prozent mehr und steigerte die Exportquote um sieben Prozentpunkte. In diesem Jahr plant die Branche höhere Investitionen und setzt auf einen weiteren Personalausbau. Annähernd 90 Prozent der AMA Mitglieder sehen in der Digitalisierung und der Vernetzung der industriellen Produktion gute Chancen für das eigene Unternehmen.  

 

Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Branche Sensorik und Messtechnik ein kumuliertes Umsatzwachstum von vier Prozent. Mit diesem Ergebnis konnte sich die Sensorik und Messtechnik deutlich positiv von der Entwicklung des produzierenden Gewerbes absetzen, das im zurückliegenden Jahr nahezu stagnierte.   

 

Das zeigt sich nicht zuletzt auch in der Investitionsfreude der Branche, die AMA Mitglieder investierten vergangenes Jahr zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Die Branchenvertreter planen für das Geschäftsjahr 2017 einen weiteren Investitionsanstieg um fünf Prozent. Parallel dazu rechnet die Branche mit einem weiteren Personalausbau um drei Prozent. 

Exportquote ins europäische Ausland gewachsen

Der Erfolg der Branche insgesamt spiegelt sich in einem deutlichen Anstieg der Exportquote um sieben Prozentpunkte auf 58 Prozent wider und liegt damit deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres. Auffällig dabei ist, dass die Exportquote ins nicht-europäische Ausland nahezu unverändert blieb, während die Exporte ins europäische Ausland um sieben Prozentpunkte auf 36 Prozent zulegte. 

Digitalisierung und Vernetzung der industriellen Produktion 

Der AMA Verband befragte seine Mitglieder in diesem Jahr zu den Chancen und Risiken der Digitalisierung und der Vernetzung der industriellen Produktion. 88 Prozent der AMA Mitglieder bewerteten die Entwicklung hin zur Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge als eine sehr gute Chance für mehr Wachstum in der Sensorik und Messtechnik, nur zehn Prozent der AMA Mitglieder zeigten sich unentschlossen. 

 

„Sensorik und Messtechnik befindet sich auf der Überholspur, verglichen zur deutschen Industrie insgesamt“, fasst Thomas Simmons, Geschäftsführer AMA Verband für Sensorik und Messtechnik, die Branchenergebnisse zusammen. „Betrachten wir die gesellschaftlichen Zukunftsprojekte, finden wir Themen wie CO2-neutrale, energieeffiziente und klimaangepasste Städte, den intelligenten Umbau der Energieversorgung, nachhaltige Mobilität, internetbasierte Dienste für die Wirtschaft, Industrie 4.0 und sichere Identität. Diese Projekte zeigen uns bereits heute die Herausforderungen von morgen. Das erfreuliche für unsere Branche ist, die Lösungsansätze basieren auf den Daten, die Sensoren liefern und Messtechnik auswertet. Damit bietet die Zukunft unseren Mitgliedern eine Vielzahl neuer Chancen, um die anstehenden Veränderungen positiv zu gestalten.“

Fazit: 

Die Branche der Sensorik und Messtechnik präsentierte sich im Jahr 2016 insgesamt auf Wachstumskurs. AMA Mitglieder rechnen im laufenden Jahr mit einem Umsatzwachstum von fünf Prozent, planen die Investitionen um fünf Prozent zu steigern und prognostizieren einen Personalausbau um drei Prozent. Die Digitalisierung und die Vernetzung der industriellen Produktion sehen AMA Mitglieder als Chance für die eigenen Unternehmen. 

AMA Verband: Seminarprogramm 2017 jetzt online

Foto: AMA Verband f. Sensorik und Messtechnik

Sensorik und Messtechnik für Einsteiger und Profis 

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik veröffentlicht sein Seminarprogramm 2017. Tagesseminare von der Sensorik für Quereinsteiger über Schwingungsmesstechnik bis zum Seminar Autarke Funksensoren.

 

Berlin, 14. Februar 2017 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik (AMA) veröffentlicht sein Seminarprogramm 2017. Der Bedarf an Sensoren und Messtechnik wächst rasant. Industrie 4.0, das Internet der Dinge oder Elektromobilität treiben Forschung und Industrie um. Dabei gelten Sensorik und Messtechnik als Schlüssel zur technischen Innovation. 

 

AMA Seminare ermöglichen Interessenten aus Industrie und Forschung einen Einblick in fachspezifische Themen der Sensorik und Messtechnik. Das Seminar Sensorik für Quereinsteiger wendet sich gezielt an fachfremde Mitarbeiter und vermittelt die Grundlagen der Sensorik und Messtechnik. Seminare wie Hall-Sensoren, Ultraschall- oder Gasmesstechnik sowie Magnetoresistive Sensoren richten sich vorwiegend an Entwickler, Forscher, Fertigungs- und Vertriebsingenieure, technische Einkäufer und Projektleiter. 

 

Die angebotenen AMA Seminare stehen unter wissenschaftlicher Leitung und bieten den Teilnehmern fundiertes, herstellerunabhängiges Wissen über den neuesten Stand der Sensorik und Messtechnik. 

 

Das AMA Seminarprogramm 2017 mit Themen, Terminen und Preisen unter: www.ama-weiterbildung.de