Sensor- und Messtechnik überflügelt Umsatzerwartungen

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AMA-Fachverband veröffentlicht erste Quartalszahlen 2011

Berlin, 14.07.2011- Die Umfrage des AMA Fachverband für Sensorik unter seinen Mitgliedsunternehmen zeigt im ersten Quartal, dass die Umsätze derzeit noch stärker steigen, als vorausgesagt.

Der AMA Verband befragte seine rund 460 Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung im ersten Quartal 2011, daraus ergibt sich ein Umsatzwachstum von 15 Prozent. Für das zweite Quartal erwartet die Branche einen Zuwachs von sieben Prozent, auf das gesamte  Jahr hochgerechnet ergäbe sich ein Plus von 30 Prozent für die Sensorik und Messtechnik. Das wäre rund doppelt so hoch, wie noch in der Januarumfrage prognostiziert.  „Wir sind überrascht, wie erfreulich positiv sich der Branchenumsatz derzeit entwickelt“, sagt Dr. Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer. „Die sehr gute Stimmung unter unseren Mitgliedern zeigte sich auch sehr deutlich auf unserer Fachmesse SENSOR+TEST im Juni 2011.“

Vergleicht man die Branche mit den gesamtwirtschaftlichen Prognosen des DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag), so wächst die Sensorik und Messtechnik derzeit noch stärker als einige andere Wirtschaftszweig in Deutschland. Das wundert Simmons nicht: „ Wir sind Innovationstreiber für nahezu alle Industriezweige. Ob Automobilindustrie, Automatisierungs- und Medizintechnik oder Windkraftanlagen, sie alle benötigen Sensoren und Messtechnik, um immer präziser, sicherer und effektiver zu produzieren. Zieht die Konjunktur an, wirkt sich das positiv auf die Absatz- und Umsatzzahlen unserer Mitglieder aus.“

Positiver Nebeneffekt der steigenden Nachfrage, es wird wieder investiert und eingestellt. Laut Statistik konnten die AMA- Mitgliedsunternehmen, die  überwiegend kleine und mittlere mittelständische Unternehmen sind, die meisten  Mitarbeiter während der zurückliegenden Krise mit Kurzarbeit im Unternehmen halten. Daraus ergibt sich jetzt in der Boomzeit ein Produktionsvorsprung. Laut AMA-Quartalsumfrage liegt die Kurzarbeit derzeit bei knapp 2 Prozent. Inzwischen werden Fachkräfte, insbesondere Ingenieurinnen und Ingenieure, wieder händeringend gesucht. „Viele unserer Mitglieder suchen talentierten Nachwuchs“, betont Simmons. „ Junge Ingenieure und Ingenieurinnen haben derzeit beste Chancen auf unbefristete Arbeitsverträge in der Sensorik und Messtechnik. Die Vorteile kleiner und mittlerer Betriebe sind häufig, dass man sich bereits als Berufseinsteiger gut einbringen kann und durch enge persönliche Beziehungen nicht bei jeder Krise gleich auf der sogenannten roten Liste steht.“

www.ama-sensorik.de

   

Sensorik und Messtechnik auf einen Blick

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Sensorik und Messtechnik im Überblick

AMA Fachverband für Sensorik veröffentlicht neues Branchenverzeichnis  

Berlin, Juni 2011 - Der AMA Fachverband für Sensorik (AMA) veröffentlicht das neue Branchenverzeichnis Sensor- und Messtechnik 2011/2012. Die 85 Seiten starke Broschüre informiert über das breite Angebot der Branche Sensorik und Messtechnik. Das Verzeichnis kann ab sofort kostenlos, gegen einen frankierten Rückumschlag, beim AMA-Fachverband bestellt werden. 

Der AMA Fachverband vertritt seit 30 Jahren die Interessen der Sensorik und Messtechnik. Er versteht sich als Kommunikationszentrum aller am Prozess beteiligten Gruppen: Ob Forschung und Entwicklung, Herstellung oder Distribution, Dienstleister oder Zulieferer – AMA vernetzt Innovatoren und ist Ratgeber für fachspezifische Fragen rund um die Sensorik und Messtechnik. 

„Wir bieten mit unserem Branchenverzeichnis einen schnellen, einfachen und strukturierten Überblick über die Leistungen und Produkte unserer rund 460 Mitglieder“, sagt Dr. Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer. „ Interessenten finden Anbieter für den konkreten Anwendungsfall, komfortabel sortiert nach Messgrößen und Schlagwörtern.“

Der erste Teil des AMA Branchenverzeichnisses gibt Interessenten eine Übersicht über die verschiedenen Messgrößen. Gegliedert von der geometrischen Messgröße über Technologieentwicklung bis zur Systemintegration können die passenden Anbieter herausgesucht werden. Der mittlere Teil des Verzeichnisses führt die Kontaktdaten der Mitgliedsunternehmen und Institute in alphabetischer Reihenfolge auf. Im dritten Teil finden Leser eine Schlagwortübersicht vom Absolutdruck bis zur Winkelgeschwindigkeit – alles auf einen Blick.

„ Wir wissen, dass heute fast alle industriellen Innovationen auf Weiterentwicklungen mit Sensorik und Messtechnik basieren“, betont Simmons.  „Ob in der Automobilindustrie, der Medizintechnik oder der Windenergieerzeugung, erst durch Sensoren werden intelligente Entwicklungen immer intelligenter.“

Das AMA Branchenverzeichnis kann kostenlos gegen einen frankierten Rückumschlag (A4 / 1,45 Euro) bestellt werden unter: AMA Fachverband für Sensorik e.V., Sophie-Charlotten-Str. 15, 14059 Berlin und steht online zur Verfügung unter: www.ama-sensorik.de.

 

SENSOR Innovationspreis für schnelle 3D Messung und Ressourcenschonung

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AMA Fachverband prämiert bahnbrechende Entwicklungen der Sensorik und Messtechnik

Nürnberg/Berlin, 07.06.2011 - Der AMA Fachverband für Sensorik (AMA) kürte am 07. Juni gleich zwei Bewerbungen mit dem diesjährigen SENSOR Innovationspreis. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis geht zu gleichen Teilen an „HoloTop und HoloFlash, 3D-Sensoren mit Mehrwellenlängen-Holgrafie“, eine gemeinsame Entwicklung des Fraunhofer-Instituts für Physikalische Messtechnik, der Breitmeier Messtechnik GmbH und der ASENTICS GmbH sowie an „die innovative magnetische, pflanzen-basierte ZIM Druckmesssonde“ der ZIM Plant Technology GmbH.

Beide Einreichungen überzeugten die Jury gleichermaßen. Mit „HoloTop und HoloFlash“ gelingt es erstmals, holographische Messverfahren vom Labortisch in die industrielle Anwendung zu holen. Das Ergebnis sind robuste, digital-holographische Inline-Messsysteme, die beispielsweise die Qualität  sicherheitsrelevanter Bauteile im Automobilbau gewährleisten.

Die „innovative magnetische, pflanzen-basierte ZIM-Drucksonde“ ist eine nicht-invasive Sonde, die mit hoher Genauigkeit die Wasserversorgung von Pflanzen misst. Mit einem Netzwerk von Sonden wird die einzusetzende Wassermenge reduziert und die Produktivität von Kulturpflanzen gesteigert.

„Aus der Vielzahl der Einreichungen ragen diese beiden nochmals hervor“, betont der Juryvorsitzende Prof. Dr. Andreas Schütze von der Universität des Saarlandes. „Die wissenschaftlich überzeugenden Lösungen und der praktische Nutzen beider Entwicklungen zeigen besonders deutlich, dass Sensorik und Messtechnik wesentliche Innovationstreiber sowohl in der industriellen Messtechnik als auch für die verbesserte Ressourcennutzung sind.“

Der SENSOR-Innovationspreis wird jährlich vom AMA Fachverband für Sensorik ausgelobt und ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Wichtige Beurteilungskriterien sind der Grad der Innovation und der Anwendungsnutzen. Bewerben können sich Einzelpersonen oder Entwicklerteams aus Firmen und Instituten. Bewerbungen zum AMA-Innovationspreis 2012 sind ab September 2011 möglich.

Weitere Informationen zu Teilnahmebedingungen unter: www.ama-sensorik.de .

Sensorik und Messtechnik: Fortschrittstreiber für Windenergieanlagen

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AMA Wissenschaftsrat tagte zum Thema Windenergie 

Berlin/Kassel - Der AMA Wissenschaftsrat lud am 31.03.2011 zum Thema Windenergie ein und traf auf sehr großes Interesse. Alternative Energiegewinnung ist ein Topthema und beschäftigt Wissenschaft und Industrie nicht erst seit Fukushima.

Der AMA Wissenschaftsrat, d.h. die Vertreter der ca. 70 im AMA Fachverband für Sensorik organisierten Forschungseinrichtungen, trifft sich zweimal jährlich zum offenen Austausch zu aktuellen Themen. Windenergie birgt besondere Herausforderungen für die Sensorik und Messtechnik, die Innovationen und Effizienz auch in der Windenergiegewinnung häufig erst ermöglichen. Somit wundert es nicht, dass die Sitzung auf hohes Interesse bei den AMA Mitgliedern stieß.

„Es ist uns ein besonderes Anliegen, Wissenschaft und Industrie zu verbinden, damit die aktuellen Forschungserkenntnisse direkt mit der Industrie diskutiert werden, aber auch die Bedürfnisse der Industrie artikuliert werden.“, sagt Professor Dr. Andreas Schütze, Vorsitzender des AMA Wissenschaftsrates. Diesem Anspruch folgend, öffnet der AMA Wissenschaftsrat seine Türen im Öffentlichen Teil der Sitzungen für AMA-Mitgliedsunternehmen und hochkarätige Fachreferenten.

In Kassel präsentierte sich zunächst der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien bevor Prof. Dr. Andreas Reuter vom Fraunhofer Institut für Windenerie und Energiesystemtechnik in seinem Beitrag „Quo vadis Windenergie“ aktuelle Herausforderungen für Sensorik und Messtechnik in Windenergieanlagen vorstellte. Anschließend präsentierte die Firma. Hydac Electronic, Saarbrücken, den Stand der Technik und neue Forschungen im Bereich des Condition Monitoring speziell für Getriebe und Hydraulik in Windkrafträdern. Abschließend stellte die fas4X, eine Ausgründung der TU München, neue faseroptische Sensorsysteme speziell für die Strukturüberwachung von Rotorblättern vor.

Die lebendige und interessierte Diskussion aller Teilnehmer bestätigte dem AMA Wissenschaftsrat einmal mehr eine spannende Themenauswahl. Deutlich wurde in der Veranstaltung, dass besonders zukünftige Offshore-Windenergieanlagen noch vielfältige Herausforderungen für Komponenten und Systeme bereithalten. Der Sensorik und Messtechnik kommt dabei eine doppelte Schlüsselfunktion zu: einmal bei der Entwicklung, die Optimierung und Erprobung neuer Komponenten und Komplettanlagen, zum anderen um den späteren Betrieb wartungsarm und zuverlässig zu gewährleisten.

Die nächste Sitzung des AMA Wissenschaftsrates wird voraussichtlich im September im GeoForschungsZentrumPotsdam stattfinden. AMA Mitglieder erhalten vorab eine Einladung.

Weitere Informationen: www.ama-sensorik.de.

Nominierungen für SENSOR Innovationspreis 2011

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Innovatoren verbinden

AMA Fachverband für Sensorik e.V. nominiert drei Bewerbungen

Würzburg/Berlin, 24.02.2011 - Der AMA Fachverband für Sensorik vergibt in diesem Jahr zum 11. Mal den SENSOR Innovationspreis. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wird auf der verbandseigenen Fachmesse SENSOR+TEST am 07. .Juni 2011 in Nürnberg verliehen. Die hochkarätige Jury nominiert aus der Vielzahl der hervorragenden Bewerbungen aus dem In- und Ausland drei Einreichungen und stellt diese zur Jahrespressekonferenz in Würzburg vor.

„Die Jury stand wieder vor einer echten Herausforderung angesichts der vielen sehr guten Ideen, Lösungen und Realisierungen aus allen Bereichen der Industrie, die uns aus dem In- und Ausland erreichten“, bewertet der Juryvorsitzende Prof. Dr. Andreas Schütze von der Universität des Saarlandes die Einreichungen für den SENSOR Innovationspreis 2011 insgesamt.  „Nach gründlicher Begutachtung aller Bewerbungen haben wir schließlich drei hervorragende Arbeiten als mögliche Preisträger identifiziert.“

Die Jury nominiert folgende Einreichungen (in alphabetischer Reihenfolge):

-        HoloTop und HoloFlash / 3D-Sensoren mit Mehrwellenlängen-Holografie

Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik, Freiburg

Breitmeier Messtechnik GmbH, Ettlingen

ASENTICS GmbH & Co. KG,

 

-        Schlaues Pflaster zur Nierenfunktionsbestimmung

Universität Heidelberg, Zentrum für Medizinische Forschung der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg

 

-        Innovative magnetische, Pflanzen-basierte ZIM-Druckmesssonde

ZIM Plant Technology GmbH, Hennigsdorf


Wichtige Beurteilungskriterien für die Jury sind der Grad der Innovation und der Anwendungsnutzen. Dem Verband ist es besonders wichtig, dass nicht eine Firma oder eine Institution prämiert wird, sondern die einzelnen Mitglieder des Entwicklerteams, die treibenden Köpfe dieser Innovationen. Der AMA Fachverband für Sensorik verleiht den SENSOR Innovationspreis 2011 am 07. Juni 2011 während der Eröffnungszeremonie der SENSOR + TEST in Nürnberg.

Weitere Informationen : www.ama-sensorik.de.

Sensor- und Messtechnik erwartet Rekordjahr

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Umsätze steigen, hohe Investitionen geplant

Berlin, 10. Februar 2011- Die Januarumfrage des AMA Fachverband für Sensorik unter seinen Mitgliedsunternehmen lässt auf ein Rekordjahr in der Sensor- und Messtechnik schließen.

Der AMA Verband befragte im Januar rund 460 Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung.  Das Ergebnis zeigt eine überwiegend positive Stimmung in der Sensor- und Messtechnik. Insbesondere die Umsatzentwicklung und die Investitionsbereitschaft in Innovationen stechen heraus.

Die Anbieter der Sensor- und Messtechnik erstarken weiter. Dieser Wirtschaftszweig erreichte seinen Tiefpunkt Mitte 2009, konnte jedoch 2010 ein kontinuierliches Umsatzwachstum von 32 Prozent erreichen. Damit übertraf die Sensor- und Messtechnik noch vor der Jahreswende 2010/2011 das Vorkrisen-Niveau.

Die positive Entwicklung beflügelt die Erwartungen der Mitgliedsunternehmen für das Jahr 2011. Rund 90 Prozent rechnen mit weiteren Umsatzsteigerungen im laufenden Jahr. Hochgerechnet auf die Branche ergäben sich weitere 13 Prozent Umsatzsteigerung. Damit nähme die Branche ziemlich genau die fortgeschrittene Entwicklung der Vorkrisenjahre wieder auf. Nach Berechnungen des AMA Verbands liegt der Umsatz der rund 2300 Unternehmen der mittelständisch geprägten Branche im deutschsprachigen Raum bei etwa 35 Milliarden Euro pro Jahr. Hatte die Branche in den Jahren 2009/2010 sehr zurückhaltend investiert, zeigt sie sich durch die positive Umsatzentwicklung ermutigt und plant für 2011 wieder signifikante Investitionen.

Dr. Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Verbandes: " Wir gehen von einem regelrechten Investitionsschub in diesem Jahr aus. Laut Januarumfrage rechnen wir mit einem Plus von 26Prozent im laufenden Jahr. Damit lägen wir rund 13 Prozent über dem Investitions-Rekordjahr 2008. Beruhigend ist es, wie zielstrebig sich die Branche jetzt wieder dem überdurchschnittlichen Wachstum von vor der Krise angenähert." Simmons betont dabei, dass die Branche massiv in den eigenen Ausbau und in Innovationen investieren will. Die Kunden der Sensorik und Messtechnik, die im gesamten industriellen Spektrum aktiv sind, investieren ebenfalls in neue Entwicklungen.

Das bedeutet mehr Sensorik und Messtechnik für immer neue Anwendungen. Simmons:"Die fortgeführte Steigerungsrate ist ein guter Indikator für den bestehenden Innovationswillen der gesamten Industrie. Ein Wermutstropfen bleibt, trotz positiver statischer Mittelwerte ist für ca. fünf Prozent unserer klein- und mittelständischen Mitglieder der Aufstieg aus dem Tal der Tränen noch nicht abgeschlossen."

www.ama-sensorik.de