Sensorik und Messtechnik: Umsatzplus, steigende Auftragseingänge

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AMA Verband veröffentlicht Branchenstatistik für das 3. Quartal  

Sensorik und Messtechnik verzeichnete im dritten Quartal 2013 eine Umsatzsteigerung um 1 Prozent, die Auftragseingänge stiegen um rund 3 Prozent. Insgesamt prognostiziert die Branche ein Umsatzwachstum von 4 Prozent für das Jahr 2013.  

Berlin, Dezember 2013 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragte seine 480 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Die überwiegend mittelständischen Unternehmen legten bereits in den ersten beiden Quartalen deutlich zu und steigerten auch im dritten Quartal den Umsatz um 1 Prozent (verglichen zum Vorquartal).  

Indikator für eine positiv gestimmte Branche sind die um 2,8 Prozent gewachsenen Auftragseingänge, verglichen mit dem Ergebnis des Vorquartals. „Mit diesem Quartalsergebnis und der Aussicht auf ein Jahresgesamtwachstum von 4 Prozent schließt unsere Branche dieses Jahr mit einem „Gut“ ab.“, erläutert Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer, die aktuellen Branchenergebnisse.

Vergleicht man die Steigerung der Auftragseingänge in der Sensorik und Messtechnik von 2,8 Prozent, mit der aktuellen Statistik des Bundesministeriums für Wirtschaft für die deutsche Industrie von 1,6 Prozent im dritten Quartal, liegt die Sensorik und Messtechnik, als Schlüsselbranche für den technischen Fortschritt, deutlich vorn.

„Sich positiv entwickelnde  Auftragseingänge und kumulierte Umsatzänderungen von plus 4 Prozent für 2013 lassen unsere Mitgliedsunternehmen optimistisch in das neue Geschäftsjahr starten.“, kommentiert Simmons die Aussichten der Branche für das Jahr 2014.

 

Sensorik und Messtechnik: Umsatzerwartungen übertroffen

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Sensoren im Aufwind

AMA Fachverband veröffentlicht Branchenstatistik für das zweite Quartal

Sensorik und Messtechnik verzeichnete im zweiten Quartal 2013 vier Prozent höhere Umsätze, einen Anstieg der Auftragseingänge um 2,5 Prozent, die überwiegend mittelständische Branche plant einen weiteren Personalausbau.     


Berlin, Oktober 2013 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 480 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Nach einem Zuwachs von fünf Prozent im ersten Quartal 2013 erreichten die AMA Mitglieder im zweiten Quartal einen weiteren Anstieg um gut vier Prozent, verglichen mit dem Ergebnis des Vorquartals.

Die gute wirtschaftliche Stimmung der Branche spiegelt sich in einer weiteren Steigerung der Auftragseingänge von 2,5 Prozent, verglichen mit dem Ergebnis des Vorquartals, wider. Daraus resultiert ein steigender Bedarf an gut ausgebildetem Personal. Die AMA Mitglieder gehören überwiegend dem Mittstand an und planen für das laufende Jahr zwölf neue Ingenieurinnen/ Ingenieure auf 1.000 Arbeitsplätze einzustellen.

 

„Mit diesem guten Quartalsergebnis haben unsere Mitglieder ihre Erwartungen für das zweite Quartal übertroffen. “, erklärt Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer, die vorliegenden Branchenergebnisse. „ Wir sind zuversichtlich, dass unsere Branche weiter wachsen wird. Betrachten wir die globalen Megatrends wie Umwelt, alternde Gesellschaft und Wissensgesellschaft sehen wir, dass erst der Einsatz von Sensorik und Messtechnik intelligente Lösungen ermöglicht. Die technische Zukunft bleibt eine spannende Herausforderung für die Sensorik und Messtechnik.“

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AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. (AMA) – Innovatoren verbinden – AMA ist das bedeutendste Netzwerk und die Interessensvertretung für die Schlüsselbranche technischer Innovationen. AMA ist erster Ansprechpartner der Sensorik und Messtechnik und bietet mit seinem detaillierten Branchenverzeichnis einen Angebotsüberblick der Sensorik und Messtechnik. AMA unterstützt den Innovationsdialog zwischen allen am Innovations-Prozess Beteiligten auf der führenden Fachmesse SENSOR+TEST, auf Gemeinschaftsständen wichtiger Leitmessen im In- und Ausland und auf den wissenschaftlichen Kongressen SENSOR und IRS². AMA bietet zudem Technologie-Seminare mit den Themenschwerpunkten Sensorik, Messtechnik und Mikrosystemtechnik. 

Ansprechpartnerin Presse:

AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V.
Frau Pascale Taube
Pressesprecherin
Sophie-Charlotten-Str. 15 / 14059 Berlin
Tel. +49 30 22190362-20 / Fax +49 30 22190362 -40
taube (at) ama-sensorik.de / www.ama-sensorik.de

AMA Innovationspreis 2014: Jetzt bewerben

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Sensor Innovationspreis 2014

Marktrelevante Innovationen aus Sensorik und Messtechnik gesucht

Berlin, 24.10.2013 - Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik (AMA) ruft Innovatoren zur Bewerbung um den AMA Innovationspreis 2014 auf. Gesucht werden innovative Forschungs- und Entwicklungsleistungen aus den Bereichen Sensorik und Messtechnik. 

Bewerben können sich Einzelpersonen und Entwicklerteams mit innovativen Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die eine erkennbare Marktrelevanz aufzeigen. Der AMA Innovationspreis ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Zusätzlich können sich Unternehmen um den Sonderpreis „Junges Unternehmen“ bewerben. Als Sonderpreis winkt ein kostenloser Messestand auf der SENSOR+TEST 2014. Einsendeschluss für den AMA Innovationspreis ist der 27. Januar 2014.

Der AMA Innnovationspreis zählt zu den renommiertesten Preisen in der Sensorik und Messtechnik und wird seit 14 Jahren für außergewöhnliche Forschungs- und Entwicklungsleistungen
verliehen. Das Besondere an diesem Preis ist, dass die Entwickler und die Entwicklerteams ausgezeichnet werden und nicht die Institutionen dahinter. Zudem werden alle Bewerbungen in einer eigenen Verbandspublikation veröffentlicht.

Die Jury, bestehend aus Branchenexperten aus Hochschulen, Instituten und Unternehmen, beurteilt die Bewerbungen auf die wissenschaftliche Leistung und die voraussichtlichen Chancen im Markt. „Wir erhalten jedes Jahr interessante, innovative und marktrelevante Bewerbungen aus der ganzen Welt“, sagt der Juryvorsitzende Professor Andreas Schütze von der Universität des Saarlandes. „Darunter sind viele interessante Entwicklungen von jungen Unternehmen und von etablierten Institutionen. Damit gerade auch die jungen Unternehmen eine gute Chance auf einen Sieg haben, gibt es die Sonderkategorie ‚Junge Unternehmen‘. AMA lädt diese Gewinner ein, die ausgezeichnete Entwicklung kostenfrei auf der verbandseigenen Fachmesse SENSOR+TEST zu präsentieren. “

Teilnahmebedingungen und Ausschreibungsunterlagen für den AMA Innovationspreis 2014 und die Sonderkategorie ‚Junge Unternehmen‘ sowie die Broschüre der Teilnehmer 2013 stehen kostenfrei zur Verfügung: http://www.ama-sensorik.de/wissenschaft/ama-innovationspreis/.

Einsendeschluss ist der 27. Januar 2014. Die Nominierungen werden auf der AMA Jahrespressekonferenz im März 2014 bekannt gegeben. Die Gewinner im Rahmen der Eröffnungsfeier der SENSOR+TEST am 3. Juni 2014 in Nürnberg ausgezeichnet.

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AMA Zentrum mit 13 Ausstellern auf der SPS IPC Drives

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AMA Kompetenzzentrum für Sensorik und Messtechnik

Gebündelte Kompetenz der Sensorik und Messtechnik

Berlin, 15. Oktober 2013 - Das AMA Zentrum des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik präsentiert 13 Austeller auf der SPS IPC Drives vom 26.-28. November in Nürnberg.

Sensorik und Messtechnik gelten als Schlüsseltechnologien in der elektrischen Automatisierung. Sensortechnologien ermöglichen bereits heute Lösungsansätze für die technischen Herausforderungen von morgen. 

Das AMA Kompetenzzentrum präsentiert unterschiedlichste Technologien für die elektrische Automatisierung basierend auf Sensorik und Messtechnik. Einzelne Sensorelemente, spezifische Messtechnik, System- und Komplettlösung oder industrielle Ersatzteilbeschaffung: Das AMA Zentrum informiert über aktuelle Entwicklungen rund um die Basiselemente der Automation. Produkte, Innovationen, Trends: Kompetente Standbesetzungen laden zum intensiven Fachaustausch ein. 

Messebesucher finden das AMA Zentrum für Sensorik und Messtechnik auf der SPS IPC Drives vom 26. - 28.11.2013 in Halle 4A, Stand 226 ein. Eine Liste der Aussteller des AMA Zentrums und Informationen zu deren jeweiligen Tätigkeitsschwerpunkten unter: http://www.ama-zentren.de/sps-ipc-drives/

Foto (© AMA) zur kostenfreien Nurztung zur Berichterstattung: 
http://www.ama-sensorik.de/fileadmin/Fotos/AMA_Zentrum_SPS_2012.jpg

Die Welt der Sensorik vernetzt sich

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Der AMA Fachverband für Sensorik wird der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V.


 

Die AMA Mitgliederversammlung des AMA Fachverbandes beschließt die Namensänderung und erweitert seine Ausrichtung zum AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V.
 

Berlin, September 2013 - Einst als Arbeitsgemeinschaft Messwertaufnehmer gegründet entwickelt sich AMA, gemeinsam mit vielen Mitgliedern vom reinen Sensoriker zum komplexen Systemanbieter. Diese Entwicklung aufgreifend befragte der Verband seine rund 480 Mitglieder, überprüfte eine strategische Neupositionierung und eine Schärfung des eigenen Profils.

Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung zeigten, dass der AMA Fachverband für Sensorik sich längst zu einem Verband für Sensorik und Messtechnik entwickelt hat. Der Vorstandsvorsitzende Wolfgang Wiedemann, STW Sensor-Technik Wiedemann, zu den Ergebnissen der Mitgliederbefragung: „Nach der Ausrichtung der eigenen Unternehmen befragt, zeigte sich, dass bereits heute mehr als die Hälfte aller AMA Mitglieder sowohl in der Sensorik als auch in der Messtechnik beheimatet sind. Die Neuausrichtung des Verbandes vernetzt und vereint die Innovatoren der gesamten Messkette vom Sensorelement bis zum Messergebnis.“

Diese Entwicklung spiegelt sich auf der verbandseigenen Fachmesse SENSOR+TEST wider, die sich seit Jahren als wichtigste Fachmesse der Sensorik, Mess- und Prüftechnik etabliert hat. „Die Welt vernetzt sich rasant und unsere Produkte sind ein wesentlicher Bestandteil im Internet der Dinge. Essentiell für den nötigen Informationsvorsprung ist dabei unser Branchenverband, der in seiner neuen Ausrichtung und seinen mannigfaltigen Dienstleistungen nun auch für uns Messtechniker essentiell ist“, erklärt Peter Scholz, AMA Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der imc Test & Measurement GmbH, die Verbandsumbenennung. Der neue Verbandsname soll den Vernetzungsgedanken der AMA sowohl technisch, als auch kommunikativ transportieren und der Messtechnik ein ganz offizielles Verbandsdach bieten.

Ähnliche Argumente für die Umbenennung kennt auch der Vorsitzende des AMA Wissenschaftsrates und AMA Vorstandsmitglied Andreas Schütze, Professor an der Universität des Saarlandes: „Für uns Hochschulvertreter ist diese Erweiterung ebenfalls logisch. Dieselben Kollegen, die sich bisher im AMA Fachverband für Sensorik engagieren, sind ebenfalls im Arbeitskreis der Hochschullehrer für Messtechnik (AHMT) aktiv. Innovation benötigt beides: Beste Sensoren, um qualitativ hochwertige Rohdaten zu erhalten und die intelligente Messtechnik, um aus den Rohdaten die relevanten Informationen zu gewinnen.“

 

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik startet parallel zur Umbenennung einen neuen Webauftritt. Unter www.ama-sensorik.de zeigt sich AMA als Kompetenznetzwerk mit konzentriertem Marktüberblick im modernen Design.


Sensorik und Messtechnik: Umsätze und Auftragseingänge ziehen an

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Sensoren und Messtechnik

AMA Fachverband veröffentlicht Branchenstatistik für das erste Quartal


Sensorik und Messtechnik verzeichnete im ersten Quartal 2013 steigende Umsätze und einen deutlichen Anstieg der Auftragseingänge, die Branche plant einen weiteren Personalausbau.


Berlin, Juni 2013 – Der AMA Fachverband, als Repräsentant der Sensorik und Messtechnik, befragt seine rund 480 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Nach einem insgesamt stabilen Jahresergebnis 2012 verzeichnete die Sensorik und Messtechnik im ersten Quartal 2013 ein Umsatzplus von rund fünf Prozent, verglichen mit dem Ergebnis des Vorquartals.


Ein weiterer Indikator für die gute wirtschaftliche Stimmung der Branche ist die positive Entwicklung der Auftragseingänge. Mit einer Steigerung von gut zehn Prozent, verglichen mit dem Ergebnis des Vorquartals, setzt dieser Trend deutlich positive Zeichen für die wirtschaftliche Entwicklung der Branche. Gut gefüllte Auftragsbücher ziehen einen weiteren Personalausbau in der überwiegend mittelständisch geprägten Branche nach sich. Geplant sind sieben neue Ingenieurinnen/Ingenieure auf 1.000 Arbeitsplätze.


„Die Sensorik und Messtechnik ist gut aufgestellt und blickt optimistisch in das laufende Geschäftsjahr, da unsere Mitgliedsunternehmen in alle Industriezweige liefern. Damit genießen viele den Vorteil, dass bei Stagnation einer Abnehmerindustrie eine andere anzieht oder sich manchmal vollkommen neue Märkte eröffnen. Gut aufgestellt ist, wer Sensoren und Sensorsysteme in verschiedene Anwenderindustrien liefert“, kommentiert Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer, die aktuelle Verbandsstatistik. „Die Herausforderungen unserer Zeit brauchen technische Lösungen, ob erneuerbare Energien, eine fortschreitende Automatisierung und die Vernetzung von allem etwa im ‚Internet der Dinge‘. Sensorik und Messtechniken befähigen die Industrie aller Branchen, passende Lösungsmodelle anzubieten, ein guter Grund für unsere Branche, optimistisch zu sein.“


Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologien (BMWi) bestätigte Mitte Mai einen Aufwärtstrend der deutschen Wirtschaft im ersten Quartal und meldet ebenfalls erhöhte Auftragseingänge für die Industrie und die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe. Einen spürbaren Auftrieb erzielten laut BMWi die Industrieaufträge. Sie stiegen im März zum zweiten Mal in Folge um gut zwei Prozent. Die Inlandsnachfrage bleibt ein wichtiger Treiber, die Auslandsbestellungen schließen langsam wieder auf. Eine insgesamt positive wirtschaftliche Entwicklung, die sich auch auf die Sensorik und Messtechnik auswirkt.

 

AMA Innovationspreis 2013: Die Gewinner

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A Innovationspreis 2013: Gewinner und Nominierte

AMA Innovationspreis 2013 für optisches Mikrofon ohne Membran und 3D-Raster-Laservibrometer-Mikroskop mit einem Messstrahl


Nürnberg/Berlin, 14. Mai 2013 - Der AMA Fachverband für Sensorik (AMA) kürt am 14. Mai die Gewinner des AMA Innovationspreises 2013 auf der Fachmesse SENSOR+TEST in Nürnberg. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis geht in diesem Jahr zu gleichen Teilen an das optische Mikrofon ohne Membran der Xarion GmbH und an das 3D-Raster-Laservibrometer-Mikroskop mit einem Messstrahl der Polytec GmbH.


Beide Innovationen überzeugten die Jury gleichermaßen, sowohl im Hinblick auf die jeweilige Entwicklungstiefe als auch auf deren Marktrelevanz. Die Entwicklung des 3D-Raster-Laservibrometer-Mikroskop mit einem Messstrahl ist eine Gemeinschaftsentwicklung von Dr. Marcus Winter, Robert Kowarsch, Wanja Ochs, Alexander Collet, Moritz Giesen, Lars Heller und Dr. Christian Rembe (alle Polytec GmbH, Waldbronn) und ermöglicht die Messung von dreidimensionalen Schwingungsparametern mikroskopischer Objekte in Echtzeit. Im Gegensatz zu anderen Ansätzen mit drei Vibrometern, die die schwingende Oberfläche aus verschiedenen Richtungen vermessen, besteht das MSA-100-3D aus einem einzelnen, integrierten Messkopf, der den vom Messobjekt in drei Raumrichtungen gestreuten einzelnen Laserstrahl analysiert und daraus die dreidimensionale Objektbewegung bestimmt. Damit werden Störeffekte vermieden und die örtliche Auflösung um etwa eine Größenordnung auf unter 4 µm verbessert.


Die zweite prämierte Innovation ist ein Gewinner in doppelter Ausführung: Das optische Mikrofon ohne Membran von Dr. Balthasar Fischer (Xarion GmbH, Wien),
Friedrich Reining (Knowles Electronics Austria GmbH, Wien) und Prof. Dr. Ernst Wintner (TU Wien) gewinnt den AMA Innovationspreis 2013 und wurde bereits im Februar 2013 mit dem AMA Sonderpreis ‚Junges Unternehmen‘ ausgezeichnet.


Das erste Mikrofon ohne bewegliche Teile ermöglicht eine völlig lineare Klangaufnahme, echte Impulstreue, eine sehr geringe Störanfälligkeit für Windgeräusche und Körperschall sowie ein ausgeprägtes Richtungshören. Bei diesem optischen Mikrofon kommen weder eine Membran noch ein anderes mechanisches Bauteil zur Verwendung. Der Schalldruck wird optisch ‚berührungslos‘ über die Änderung des Brechungsindex der Luft durch die Schallwellen gemessen. Der Wandler basiert auf einer Laserdiode (VCSEL) und einem winzigen Fabry-Pérot Interferometer, also zwei parallelen, teilreflektierenden Spiegeln.


„In diesem Jahr bewarben sich 60innovative Teams mit hochkarätigen Entwicklungen um den AMA Innovationspreis. Das 3D-Raster-Laservibrometer-Mikroskop mit einem Messstrahl und das optische Mikrofon überzeugten die Jury und setzten sich nochmals von anderen Bewerbungen durch wissenschaftlich herausragende Lösungen und ihren praktischen Nutzwert ab“, erläutert der Juryvorsitzende Prof. Dr. Andreas Schütze von der Universität des Saarlandes die diesjährige Auswahl.

Der AMA Innovationspreis zählt zu den renommiertesten Preisen in der Sensorik und Messtechnik und wird jährlich vom AMA Fachverband für Sensorik ausgelobt. Alle Einreichungen werden auch in diesem Jahr mit einer Kurzbeschreibung der Innovationen in der Broschüre ‚AMA Innovationspreis 2013 – Die Bewerber‘veröffentlicht.


Das Besondere am AMA Innovationspreis: Das Preisgeld von 10.000 Euro wird direkt an die Entwicklerteams vergeben und nicht an deren Unternehmen oder Institute. Die wichtigsten Beurteilungskriterien für die Jury, die sich aus Vertretern von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Firmen zusammensetzt, sind der Grad der Innovation und der erkennbare Anwendungsnutzen.


Bewerbungen für den AMA Innovationspreis 2014 sind ab Oktober 2013 möglich, bewerben können sich Einzelpersonen oder Entwicklerteams aus Firmen und Instituten. Die Broschüre mit allen Bewerbungen zum AMAInnovationspreis 2013 und weitere Informationen unter: www.ama-sensorik.de.

 

Foto: AMA Innovationspreis 2013: Gewinner und NomnierteVlnr: Prof. Dr. A. Schütze (Juryvorsitzender), H. Faustmann (SENSACTION), Dr. G. Grau (advico), Dr. C. Rembe (Polytec), M. Steffanson (TU Ilmenau), Dr. B. Fischer (Xarion), W. Wiedemann (Vorstandsvorsitzender AMA Fachverband)



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AMA Fachverband: Aktualisiertes Branchenverzeichnis 2013/14

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Sensorik und Messtechnik im Überblick


Berlin, Mai 2013 - Der AMA Fachverband für Sensorik (AMA) veröffentlicht eine aktualisierte Ausgabe seines Branchenverzeichnisses. Die 90 Seiten starke Broschüre informiert über das vielfältige Angebot der Sensorik und Messtechnik und kann ab sofort beim AMA-Fachverband bestellt oder online genutzt werden.


Der AMA Fachverband für Sensorik e.V. ist das bedeutendste Netzwerk und die Interessensvertretung der Sensorik und Messtechnik. Mit seinem detaillierten Branchenverzeichnis vermittelt der Fachverband einen Überblick über die Angebote seiner Mitglieder: Ob Forschung und Entwicklung, Herstellung oder Distribution, Dienstleister oder Zulieferer – AMA vernetzt Innovatoren und ist Ratgeber für fachspezifische Fragen rund um Sensoren und Messtechnik.


„Unser Branchenverzeichnis ermöglicht Anwendern einen strukturierten Überblick über die Leistungen und Produkte unserer rund 480 Mitglieder“, sagt Dr. Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer. „Interessenten finden Anbieter für den konkreten Anwendungsfall sortiert nach Messgrößen und Schlagwörtern. Selbstverständlich gibt es auf unserer Homepage auch eine online-Version, in der man nach speziellen Sensoren und Schlagwörtern suchen kann.“


Die gedruckte Ausgabe gliedert sich in drei Teile. Der erste Teil führt verschiedene Messgrößen auf: Von der geometrischen Messgröße über Technologieentwicklung bis zur Systemintegration. Im mittleren Teil des Verzeichnisses findet der Anwender die Kontaktdaten der Mitglieder in alphabetischer Reihenfolge. Der dritte Teil bietet ein Schlagwortverzeichnis vom Absolutdruck bis zur Winkelgeschwindigkeit.


Das gedruckte AMA Branchenverzeichnis kann kostenlos beim AMA Fachverband für Sensorik e.V., Sophie-Charlotten-Str. 15, 14059 Berlin bestellt werden und steht online zur Verfügung unter: www.ama-sensorik.de

 

Sensorik und Messtechnik: Branche bleibt stabil und optimistisch

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AMA Fachverband veröffentlicht neue Branchenstatistik


Die Branche der Sensorik und Messtechnik schließt das zurückliegende Jahr mit leichtem Umsatzplus, weiteren Investitionen und steigendem Personalbedarf. Der Export ins europäische Ausland zeigt sich als wirtschaftliche Branchenbremse, der Export ins nichteuropäische Ausland zog wieder an.


Berlin, 21. Februar 2013 – Der AMA Fachverband (AMA) befragte seine Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung des Jahres 2012. Die Branche der Sensorik und Messtechnik blickt auf ein insgesamt stabiles Jahr zurück, verglichen mit den wirtschaftlichen Turbulenzen der vergangenen Jahre.
 

Das Jahresergebnis weist ein leichtes Umsatzwachstum von einem Prozent aus, verglichen mit dem Vorjahresergebnis. Insgesamt scheinen sich die Perspektiven der Sensorik und Messtechnik weiter aufzuhellen. Nach den Erwartungen für das Jahr 2013 gefragt, setzten die AMA Mitglieder auf ein Umsatzwachstum von gut vier Prozent.


Der Arbeitsmarkt der Branche spiegelt diese Zuversicht bereits wider. Im Jahr 2012 wurden fast drei Prozent mehr Personal von den Mitgliedsunternehmen eingestellt und für das laufende Jahr wird weiterer Bedarf prognostiziert. Kurzarbeit war im vergangenen Jahr in der Sensorik und Messtechnik kein Thema.


Die Branche präsentiert sich als besonders investitionsfreudig. Die AMA Mitglieder tätigten im Geschäftsjahr 2012 gut neun Prozent höhere Investitionen, nach einem bereits investitionsstarken Vorjahr, das mit einem Plus von 16 Prozent abschloss. Die Sensorik und Messtechnik prognostiziert auch für dieses Jahr einen weiteren Investitionsanstieg von gut zwei Prozent.


Als Hemmschuh des Jahres 2012 entpuppte sich das Exportgeschäft ins europäische Ausland. Die Exportquote ins europäische Ausland sank um fünf Prozentpunkte auf 22 Prozent. Die Exportquote ins nicht europäische Ausland hingegen erstarkte um vier Prozentpunkte und konnte damit die Verluste im innereuropäischen Export nahezu kompensieren.


„Die Sensorik und Messtechnik ist und bleibt eine stabile Branche auch im wirtschaftlich Auf und Ab der Märkte“, kommentiert Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Fachverband für Sensorik die neue Branchenauswertung. „Durch den wachsenden Bedarf an technologischen Herausforderungen, wie erneuerbare Energien, fortschreitende Automatisierung und der Robotik startet unsere Branche optimistisch in das neue Geschäftsjahr. Das Inlandsgeschäft ist und bleibt stark. Das Exportgeschäft wird sich künftig wieder mehr in das nichteuropäische Ausland verlagern. Insbesondere die Asiaten setzen auf neue Technologien und können den enormen Bedarf nicht aus eigener Produktion decken.“


Fazit:

Die Sensorik und Messtechnik blickt vorsichtig optimistisch ins laufende Jahr. Die Prognosen der AMA Mitglieder liegen bei einem Umsatzwachstum von vier Prozent. Positive Entwicklungen sieht die Branche im heimischen Markt. Rückblickend zeigt sich die Eurokrise als Wirtschaftsbremse im europäischen Exportgeschäft, im außereuropäischen Export sieht der AMA Fachverband hingegen Wachstumspotential.

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AMA Innovationspreis 2013: Nominierte stehen fest

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AMA Innovations 2013

Fachverband vergibt zusätzlich erstmals Sonderpreise an zwei ‚Junge Unternehmen‘


Berlin, Februar 2013 - Der AMA Fachverband für Sensorik (AMA) nominiert in diesem Jahr fünf Bewerbungen für den AMA Innovationspreis 2013. Darunter zeichnet der Verband gleich zwei ‚Junge Unternehmen‘ für innovative Ideen mit dem neuen Sonderpreis aus.


Der AMA Innovationspreis zählt seit dreizehn Jahren zu den renommiertesten Preisen in der Sensorik und Messtechnik. In diesem Jahr bewarben sich 60 Forscher- und Entwicklerteams aus dem In- und Ausland um den mit 10.000 Euro dotierten Preis. Zugleich konnten sich junge Unternehmen, die nicht länger als fünf Jahre am Markt sind, weniger als 50 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz unter 10 Millionen Euro erwirtschaften, für den Sonderpreis ‚Junge Unternehmen‘ bewerben. Dem Gewinner winkt ein kostenloser Messeauftritt auf der SENSOR+TEST 2013. In diesem Jahr können sich gleich zwei junge Unternehmen über diesen neuen Preis freuen:


Balthasar Fischer, (Xarion Laser Acoustics GmbH, Wien; Broschüre S. 14) für die Entwicklung eines optischen Mikrofons ohne Membran und das Team um Hendrik Faustmann, (SensAction AG, Coburg; Broschüre S. 24) für den LiquidSens Multisensor zur Flüssigkeitsüberwachung. Beide überzeugten die Jury als junge Innovative.


Die wichtigsten Beurteilungskriterien der Jury sowohl bei den ‚Jungen Unternehmen‘ als auch für den klassischen AMA Innovationspreis sind Innovationshöhe, Originalität und eine erkennbare Marktrelevanz. Prämiert werden die Forscher und Entwickler selbst, also die innovativen Köpfe.


„Dass wir in diesem Jahr fünf Bewerbungen nominieren, zeigt, wie interessant das Bewerberfeld und wie innovativ die Branche ist, “erklärt der Juryvorsitzende Prof. Dr. Andreas Schütze von der Universität des Saarlandes. „Wir entscheiden uns für fünf herausragende Bewerbungen, die wir für den AMA Innovationspreis 2013 nominieren. Unter diesen fünf Nominierten gibt es bereits jetzt zwei Gewinner: Die Entwicklung eines optischen Mikrofons ohne Membran und des LiquidSens Multisensors zur Flüssigkeitsüberwachung. Diese beiden Entwicklergruppen lädt die SENSOR+TEST ein, sich kostenlos als ‚Junge Unternehmen‘ auf der führenden Fachmesse der Sensorik und Messtechnik im Mai 2013 in Nürnberg zu präsentieren. Beide ‚Junge Unternehmen‘ bleiben zudem aussichtsreiche Kandidaten für den AMA Innovationspreis 2013.“


Für den AMA Innovationspreis 2013 wurden von der Jury nominiert (in alphabetischer Reihenfolge):


Optischer Miniatur-Winkelsensor mit geringer Justageanforderung
Dr. Günter Grau, Thomas Dworeck, Lars Guzik (advICo microelectronics GmbH, Recklinghausen, Broschüre S. 34)


3D-Raster-Laservibrometer-Mikroskop mit einem Messstrahl
Dr. Marcus Winter, Robert Kowarsch, Wanja Ochs, Alexander Collet, Moritz Giesen, Lars Heller und Dr. Christian Rembe (Polytec GmbH, Waldbronn, Broschüre S. 11)

 

Die Gewinner des AMA Innovationspreises 2013 werden am 14. Mai 2013 auf der Eröffnungsveranstaltung der Fachmesse SENSOR+TEST in Nürnberg bekanntgegeben.


Die Broschüre ‚AMA Innovationspreis 2013 – Die Bewerber‘ mit allen eingereichten Innovationen kann kostenfrei heruntergeladen werden. 

 


 

AMA Kongresse 2013: Programm jetzt online

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AMA Kongresse 2013

SENSOR, OPTO und IRS²: Vernetzungsplattform für internationales Fachpublikum


Der AMA Fachverband für Sensorik lädt ein zu den AMA Kongressen: SENSOR, OPTO und IRS², vom 14. bis 16. Mai 2013 in Nürnberg. Parallel zur Fachmesse SENSOR+TEST 2013 präsentieren Vertreter aus Wissenschaft und Industrie neueste Forschungsergebnisse aus dem breiten Spektrum der Sensorik und Messtechnik.


Berlin, 12. Februar 2013 – Die AMA Kongresse SENSOR, OPTO und IRS² gelten als internationale Vernetzungsplattform der Sensorik und Messtechnik. Das aktuelle AMA Kongress Programm 2013 steht ab sofort online zur Verfügung. Die AMA Kongresse 2013 präsentieren sich mit 230 wissenschaftlich hochkarätigen Vorträgen internationaler und nationaler Spezialisten aus Forschung und Entwicklung. Neueste Forschungsergebnisse aus den einzelnen Disziplinen ermöglichen dem international ausgerichteten Fachpublikum einen intensiven, fachlichen Austausch. 


Der SENSOR Kongress, fachlich geleitet von den Professoren Opens external link in new windowRoland Werthschützky (TU Darmstadt) und Reinhard Lerch (Universität Erlangen-Nürnberg), zeichnet sich in diesem Jahr durch ein erweitertes Programm aus. Neben physikalischen Prinzipien, Sensortechnologien, Sensorelektronik und Applikationen wird am Donnerstag ein Schwerpunkt zum Thema Gassensoren angeboten. Inhaltlich fokussiert der SENSOR Kongress auf mechanische Sensoren, Durchfluss-, Wireless-, Gas- und Bio-Sensoren. Neben den Sensorelementen nimmt die zugehörige Messtechnik, also Elektronik, Signalauswertung und Modellbildung, einen breiten Raum ein.


Der OPTO Kongress, geleitet von Professor Elmar Wagner (ehemals Fraunhofer-Institut IPM, Freiburg) fokussiert auf die Nutzung der Strahlung zum Detektieren und Messen. Optische Techniken beweisen ihre außergewöhnlichen Eigenschaften in der messtechnischen Anwendung. Der Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf den Aspekten der Modellierung der gemessenen Objekte im Messprozess.


Der IRS² Kongress, geleitet von Professor Gerald Gerlach (TU Dresden), präsentiert das Feld der Infrarotsensoren und –messsysteme, ein sich dynamisch entwickelndes Gebiet. Verbesserte Eigenschaften und kostengünstigere Herstellung dieser Sensoren ermöglichen neue Anwendungen, z.B. in der Industrieautomatisierung, in der Gebäudetechnik, in Haushaltsgeräten und für sicherheitsrelevante Nutzungen. Der IRS² 2013 widmet dieser besonderen Bedeutung zum ersten Mal eine komplette Sitzung „Recent Developments in IR Industry“. Infrarot-Sensoren selbst, die Spektroskopie und die Wärmebildtechnik bilden weitere Schwerpunkte der IRS² in diesem Jahr.


Eine begleitende, gemeinsame Postersession aller drei Kongresse im AMA Tagungsbereich zeigt zusätzliche, disziplinübergreifende Forschungsansätze. Die parallel stattfindende Fachmesse SENSOR+TEST, mit mehr als 500 internationalen Ausstellern, lädt die Kongressteilnehmer zum Innovationsdialog mit erweiterten Vernetzungsmöglichkeiten ein.


Die Teilnahmegebühren für die drei AMA Kongresse betragen 575 Euro p. P./3 Tage oder 350 Euro p. P./Tag. AMA Mitglieder und Studierende ermäßigt.


Das vollständige Programm der AMA Kongresse 2013, Anmeldeformulare und weitere Informationen