AMA Fachverband
Entwicklung
Mit dem ersten Boom in der Sensorik wurden sich die kleinen und mittelständischen Hersteller von Sensorsystemen ihrer gemeinsamen Probleme bewusst und nahmen den Gedankenaustausch untereinander auf. So wurde von zunächst 14 Firmenvertretern Ende 1980 die „AMA Arbeitsgemeinschaft Messwertaufnehmer e.V.“ mit dem Ziel gegründet, den Dialog unter allen in der Sensorik tätigen Gruppen — Grundlagenforschern, Entwicklern, Herstellern, Wiederverkäufern, Dienstleistern, Zulieferern, Anwendern usw. — zu fördern. In dieser Struktur seiner Mitglieder, in seinen Aufgabenstellungen und in seinem vielschichtigen Dienstleistungsangebot ist AMA wohl einzigartig. 1992 erfolgte auf Beschluss der Mitgliederversammlung die Umbenennung in „AMA Fachverband für Sensorik e.V.“. Heute hat AMA über 460 Mitglieder - davon ca. 85 % Industrieunternehmen und 15 % F&E-Institute. Knapp 7 % der AMA Mitglieder unterhalten ihre Mitgliedschaft direkt aus dem nahen europäischen Ausland, und zahlreiche ausländische Hersteller – auch aus Übersee – sind über ihre deutsche Verkaufsorganisationen Mitglied.
Angesichts der führenden Position der europäischen Sensorik am Weltmarkt sieht sich der AMA Fachverband heute als der Repräsentant der europäischen Sensorik und ihrer Technologien, insbesondere der Mikrosystemtechnik, mit weltweiter Ausstrahlung.
Angesichts der bis heute unveränderten Branchenstruktur aus vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) hat AMA eine Sprachrohrfunktion für die Sensorikfirmen und die von ihnen eingesetzten Technologien übernommen und gilt heute vielfach schlichtweg als deren Repräsentant in Deutschland.

