Umsatz stabil, Auftragseingänge steigen

Umsatzentwicklung in der Sensorik

Statistik für das 3. Quartal 2014


Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragte seine 480 Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung im dritten Quartal 2014. Die überwiegend mittelständischen Unternehmen erwirtschafteten im zurückliegenden Quartal gleichbleibenden Umsatz, verglichen mit dem Vorquartal. Vergleicht man die Ergebnisse des 3. Quartals 2014 mit dem Ergebnis des Vorjahres, erzielte die Branche einen Umsatzzuwachs von 7 Prozent.

 

 

Auftragseingänge sorgen für positiven Ausblick

 

 

Die um 2 Prozent gestiegenen Auftragseingänge, verglichen mit dem Ergebnis des Vorquartals, sorgen in der Branche für einen positiven Ausblick auf das Jahresgesamtergebnis. „Mit dem aktuellen Quartalsergebnis und der Aussicht auf ein Jahresgesamtwachstum von rund 7 Prozent blickt unsere Branche, trotz verhaltener Prognosen der deutschen Gesamtwirtschaft, auf ein positives Geschäftsjahr“, sagt Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer, zu den aktuellen Branchenergebnissen.

Laut Statistik des Bundesministeriums für Wirtschaft und Industrie durchläuft die deutsche Industrie derzeit eine Schwächephase, bei sich stabilisierenden Auftragseingängen. Die Ursache hierfür sieht das Ministerium vor allem im schwierigen außenwirtschaftlichen Umfeld. 

 

Fazit

 

Die Sensorik und Messtechnik präsentiert sich mit den aktuellen Ergebnissen als stabile Größe in der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung der Märkte. „Unsere Branchenergebnisse belegen, wie wichtig Sensoren und Messtechnik als Basistechnologien für die technischen Herausforderungen sind“, erläutert Simmons die Branchenentwicklung. „Unsere Mitgliedsunternehmen liefern in die gesamte Industrie, womit sich deren wirtschaftliche Entwicklung auch in der Sensorik und Messtechnik zeigt, wenn auch meist mit leicht positiverem Trend, verglichen mit der Entwicklung der Industrie insgesamt. Wir bleiben zuversichtlich, unsere Branche investiert 10 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung, die Welt vernetzt sich und wird immer smarter. Daraus ergibt sich ein zunehmender Bedarf an innovativen Sensoren und Messsystemen“, erklärt Simmons die weiterhin positive Grundstimmung der Branche.

Sensorik und Messtechnik wächst im zweiten Quartal moderat

(Grafik:AMA) Anklicken und herunterladen

 

 

Branchenstatistik für das zweite Quartal

 

Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete im zweiten Quartal knapp zwei Prozent höhere Umsätze und verzeichnete einen leichten Zuwachs von einem Prozent bei den Auftragseingängen.    

Nach einem deutlichen Zuwachs von sieben Prozent im ersten Quartal 2014 erreichten die AMA Mitglieder im zweiten Quartal einen moderaten Anstieg von zwei Prozent, verglichen mit dem Ergebnis des Vorquartals. 

 

Neueinstellungen geplant

Die gute wirtschaftliche Grundstimmung der Branche spiegelt sich in der Steigerung der Auftragseingänge von einem Prozent, verglichen mit dem Ergebnis des Vorquartals, wider. Daraus resultiert mittelfristig ein wachsender Bedarf an gut ausgebildetem Personal. Die überwiegend mittelständisch geprägte Branche plant für das laufende Jahr zwölf neue Ingenieurinnen/ Ingenieure auf 1.000 Arbeitsplätze einzustellen.

 

Fazit

„Das Umfrageergebnis weist im zweiten Quartal des Jahres ein moderates Wachstum der Branche aus.“, erklärt Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer, die neuen Branchenergebnisse. „Wir sind auch für das restliche Jahr zuversichtlich gestimmt und glauben, dass unsere Branche weiter wachsen wird. Die derzeit viel diskutierte Industrie 4.0 nimmt langsam Fahrt auf. Die Fertigung wird immer dynamischer, die Automatisierung anspruchsvoller und Sensoren und Sensorsysteme ermöglichen der Industrie, immer intelligentere Lösungen in der Fertigung einzusetzen.“

 

Sensorik und Messtechnik weiter im Aufwärtstrend

Sensoren und Messtechnik ziehen an im 1. Quartal 2014

 

Statistik für das erste Quartal 2014

Die Sensorik und Messtechnik meldet für das erste Quartal 2014 ein Umsatzplus von rund sieben Prozent. Die Auftragseingänge ziehen um zehn Prozent an. Die Branche boomt und beabsichtigt einen weiteren Personalausbau.


Berlin, Juni 2014 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 480 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Nach einem soliden Jahresergebnis im zurückliegenden Geschäftsjahr, verzeichnet die Branche im ersten Quartal 2014 einen Umsatzschub von sieben Prozent, verglichen mit dem Ergebnis des Vorquartals.
 

Gleichzeitig ziehen die Auftragseingänge um zehn Prozent an, verglichen zum Vorquartal. Hersteller und Distributoren planen, dank gut gefüllter Auftragsbücher, einen weiteren Personalausbau. Die überwiegend mittelständisch geprägte Branche plant nach den Umfrageergebnissen der AMA, auf 1.000 bestehende Arbeitsplätze 15 neue Ingenieurinnen/Ingenieure einzustellen.

 

Branche mit hoher Flexibilität

 

„Unsere Branche präsentiert sich im ersten Quartal mit einem Umsatzplus von sieben Prozent als Wachstumsbranche“, fasst Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer, die aktuellen Zahlen zusammen. „Eine Erklärung für diese Entwicklung sehe ich darin, dass unsere Mitglieder in nahezu alle Industriezweige liefern. Dank neuer Technologien, ergeben sich immer neue Anwendungsgebiete. Ob Smart Cities, Smart Factory, Smart Farming oder Smart Metering – erst durch Sensoren und Messsysteme werden ‚smarte‘ also intelligentere Anwendungen fortschrittlicher Technologien möglich. Ein weiterer Vorteil, den unsere überwiegend mittelständischen Mitglieder zu nutzen wissen, ist die hohe Flexibilität mit der sie am Markt agieren.“

Technische Zukunft wird komplexer

 

Mit der zunehmenden Vernetzung in der industriellen Produktion spielen ‚smarte‘ Sensorsysteme, die neben der eigentlichen Messgrößen-Erfassung auch die Signalaufbereitung und Signalverarbeitung in einem Gehäuse vereinigen, eine immer wichtigere Rolle. Die technische Zukunft wird komplexer und komplexe Prozesse werden durch lernfähige, automatische und rückgekoppelte Systeme wirtschaftlich automatisiert. Die Sensorik und Messtechnik präsentiert sich mit den positiven Ergebnissen im ersten Quartal 2014 als stabile Größe im wirtschaftlichen Auf und Ab der Märkte.