Geringer Umsatzrückgang, stabile Auftragseingänge

Branche trotz Rückgang robust

Nach einem leichten Umsatzrückgang von einem Prozent im zweiten Quartal, verzeichnen die AMA Mitglieder im dritten Quartal einen weiteren Umsatzrückgang von einem Prozent zum Vorquartal. Verglichen mit den Ergebnissen des dritten Quartals 2014, erwirtschafteten die AMA Mitglieder jedoch ein Umsatzplus von drei Prozentpunkten. Die Branche präsentiert sich parallel dazu mit stabilen, um einen Prozentpunkt gestiegenen, Auftragseingängen. 

 

Stabile Seitwärtsbewegung

Damit erfüllten sich die Erwartungen der AMA Mitglieder nicht, sie rechneten mit einem Umsatzwachstum von vier Prozent im dritten Quartal. Insgesamt erweist sich die Branche aber als robust, wie Geschäftsführer Thomas Simmons zu berichten weiß. „Wir verzeichnen für die Sensorik und Messtechnik eine durchaus stabile Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau, wenn man sich unsere Branche nach der Krise im Jahr 2009 ansieht“, erklärt Verbandsgeschäftsführer Thomas Simmons die wirtschaftliche Entwicklung der Sensorik und Messtechnik.

 

Simmons weiter: „Derzeit verschieben sich einige Märkte, insbesondere der osteuropäische und der chinesische, der aktuell in einem Transformationsprozess steckt. Nach eigenen Angaben liefern 22 Prozent unserer Mitglieder hauptsächlich in den Maschinenbau und 19 Prozent in die Automobilbranche, in beiden Industriezweigen gibt es derzeit Turbulenzen, die sich auf unseren Markt auswirken. Wir sind jedoch zuversichtlich und rechnen bereits im kommenden Jahr mit Wachstum, das jedoch geringer ausfallen könnte, als in den sehr erfolgreichen Vorjahren.“

Leichter Umsatzrückgang im zweiten Quartal

(Grafiken ©AMA)

 

Moderater Zuwachs in Auftragseingängen

Sensorik und Messtechnik verzeichnete im zweiten Quartal einen leichten Umsatzrückgang von einem Prozent, bei moderatem Zuwachs in den Auftragseingängen von einem Prozent.


September 2015 - Nach einem hohen Umsatzzuwachs von sechs Prozent im ersten Quartal, verzeichneten die AMA Mitglieder im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang von einem Prozent, verglichen mit dem Vorquartal. Stellt man die Umsatzentwicklung des 2. Quartals 2015 dem des Vorjahres gegenüber, erwirtschaftete die Branche ein Umsatzplus von vier Prozentpunkten. 

Gute Aussichten für Ingenieure

Insgesamt präsentiert sich die Sensorik und Messtechnik daher zuversichtlich und verzeichnet bei den Auftragseingängen im zweiten Quartal ein Plus von einem Prozent, verglichen mit dem Ergebnis der Auftragseingänge des Vorquartals. AMA Mitglieder erwarten bereits für das dritte Quartal ein Umsatzwachstum von vier Prozent. Das spiegelt sich in der Personalplanung der Branche wider. Der überwiegend mittelständisch geprägte Industriezweig plant für das laufende Jahr zwölf neue Ingenieurinnen/ Ingenieure auf 1.000 Arbeitsplätze einzustellen.

Fazit: 

„Das Umfrageergebnis weist im zweiten Quartal des Jahres einen kleinen Dämpfer in der Umsatzentwicklung aus“, erklärt der AMA Geschäftsführer Thomas Simmons die leicht rückläufigen Umsätze. „Wir glauben, dass sich der Umsatzrückgang der Sensorik und Messtechnik im zweiten Quartal aus den rückläufigen Auftragseingängen des Maschinenbaus im Auslandsgeschäft ergaben. Wir sind aber zuversichtlich, dass sich die Umsätze unserer Branche insgesamt wieder erholen, da unsere Mitgliedsunternehmen in alle Industriezweige liefern. Wir gehen deshalb davon aus, dass der Umsatzrückgang in einem Industriezweig durch Aufträge aus anderen kompensiert werden können.“

 

Sensorik und Messtechnik mit sechs Prozent Umsatzwachstum

(Grafik: AMA Verband)

Auftragseingänge im Plus

Sensorik und Messtechnikbranche erwirtschaftete im ersten Quartal sechs Prozent höhere Umsätze und verzeichnete ein Plus von vier Prozent bei den Auftragseingängen, verglichen mit dem Vorquartal.

 

Berlin, 18. Juni 2015 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 480 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Nach einem soliden Vorjahresergebnis von acht Prozent verzeichnete die Branche im ersten Quartal 2015 ein weiteres Umsatzplus von sechs Prozent. Die Branche der Sensorik und Messtechnik bleibt damit auf stabilem Wachstumskurs.

 

Die Auftragseingänge im ersten Quartal zogen um vier Prozent an, verglichen zum Vorquartal. Hersteller und Distributoren planen in diesem Jahr einen weiteren Personalausbau. Die überwiegend mittelständisch geprägte Branche plant nach den Umfrageergebnissen der AMA, auf 1.000 bestehende Arbeitsplätze 13 neue Ingenieurinnen/Ingenieure einzustellen.

Kontinuierliche Stabilität 

„Mit einem ordentlichen Umsatzplus von sechs Prozent präsentiert sich unsere Branche im ersten Quartal mit solider Wachstumskurve“, fasst Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer, die aktuellen Zahlen zusammen. „Vergleicht man unser Branchenergebnis mit dem des ‚Produzierenden Gewerbes‘ von knapp einem Prozent Wachstum im ersten Quartal, dann zeigt die Sensorik und Messtechnik eine kontinuierliche Stabilität auf.“

Simmons benennt die Breite der Anwenderbranchen, die von AMA Mitgliedern beliefert werden, als deutlichen Vorteil. Ob Maschinenbau, Elektroindustrie oder Medizintechnik, alle bauen die Intelligenz ihrer Produkte aus, wofür sie immer mehr Sensoren und Messtechnik benötigen. „Die Sensorik für chemische und photonische Größen macht derzeit eine spannende Entwicklung durch. Bei Erreichen technologischer Reife führen beschleunigte technologische Fortschritte schneller zu vermehrten Einsatzmöglichkeiten und mehr Nachfrage. Diese wiederum stimuliert weitere technische Entwicklungen. Die erhöhen die Einsatzmöglichkeiten und stimulieren die Nachfrage, daraus ergibt sich eine hohe Marktdynamik, die wir derzeit bei optischen und chemischen Sensoren beobachten“, weiß Simmons über die derzeitigen Trends in der Sensorik zu berichten.