Umsätze und Auftragseingänge im 3. Quartal stabil

Umsatzentwicklung 3. Quaratal
Auftragseingänge 3. Quartal

Stabilität im dritten Quartal

Die Branche der Sensorik und Messtechnik zeigt sich im dritten Quartal als stabile Größe mit unverändertem Umsatz und Auftragseingängen, verglichen mit dem Vorquartal. 

 

Konnte die Branche in den ersten beiden Quartalen des Jahres deutliche Umsatzzuwächse verzeichnen, präsentiert sich die Sensorik und Messtechnik im dritten Quartal stabil auf hohem Niveau. Damit spiegelt die Sensorik und Messtechnik die Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland wider, die sich im dritten Quartal ebenfalls kaum beleben konnte. Die Inlandsnachfrage war dort geringer, die Impulse kamen überwiegend aus dem Ausland. 

 

Verglichen mit den Ergebnissen des dritten Quartals 2015, erwirtschafteten die AMA Mitglieder jedoch ein Umsatzplus von fünf Prozentpunkten. Die AMA Mitglieder blicken positiv auf das laufende Quartal und prognostizieren ein Plus von zwei Prozent.

 

„Unsere Branche ist und bleibt eine stabile wirtschaftliche Größe und startet zuversichtlich in das kommende Jahr“, sagt Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer. „Betrachten wir die Zukunftsprojekte der Bundesregierung wie energieeffiziente und klimaangepasste Städte, nachhaltige Mobilität, internetbasierte Dienste für die Wirtschaft, Industrie 4.0 und sichere Identität, dann zeigen diese Projekte, an welchen Herausforderungen derzeit gearbeitet wird. Die Lösungsansätze basieren bei allen Projekten auf den Daten, die Sensoren liefern und Messtechnik auswertet.“

Sensorik und Messtechnik im zweiten Quartal weiter im Aufwind

Umsatz und Aufträge legen zu

Sensorik und Messtechnik verzeichnete im zweiten Quartal ein weiteres Umsatzwachstum von vier Prozent und einen Anstieg der Auftragseingänge um zwei Prozent, verglichen zum Vorquartal. 

 

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 480 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Nach einem Umsatzzuwachs von drei Prozent im ersten Quartal, verzeichneten die AMA Mitglieder im zweiten Quartal einen Umsatzzuwachs um vier Prozent. Stellt man die Umsatzentwicklung des 2. Quartals 2016 dem des Vorjahres gegenüber, erwirtschaftete die Branche ein Umsatzplus von einem Prozentpunkt. Die Auftragseingänge der AMA Mitglieder stiegen im zweiten Quartal um zwei Prozentpunkte. 

 

Insgesamt präsentiert sich die Sensorik und Messtechnik mit diesen Ergebnissen einmal mehr als stabile und kontinuierlich wachsende Zukunftsbranche. Die AMA Mitglieder erwarten für das dritte Quartal ein weiteres Umsatzwachstum von vier Prozent.

 

„Die Marktstatistik unserer Branche weist für das zweiten Quartal ein erfreulich stabiles Wachstum aus“, erklärt der AMA Geschäftsführer Thomas Simmons die Ergebnisse der Verbandsstatistik. "Unsere Branche führt die positive Umsatzentwicklung mit einem langfristigen Wachstumstrend fort. Seit 2010 erwirtschaften unsere Mitglieder im Schnitt ein Plus von vier Prozent pro Quartal, was äquivalent ist zu rund fünf Prozent Umsatzplus pro Jahr. Mit dieser positiven Entwicklung befindet sich unsere Branche weiter im Aufwind.“ 

Auftragseingänge und Umsatz ziehen im ersten Quartal 2016 wieder an

Ergebnisse der Quartalsumfrage 1/16

Stabilität und Wachstum

Nach einem soliden Vorjahresergebnis von fünf Prozent Umsatzwachstum verzeichnete die Branche im ersten Quartal 2016 ein weiteres Umsatzplus von drei Prozent. Bei den Auftragseingängen meldete die Branche für das erste Vierteljahr des laufenden Geschäftsjahres eine deutliche Steigerung um sechs Prozent, verglichen zum Vorquartal. Die Branche präsentiert sich mit diesen Ergebnissen als stabiler und kontinuierlich wachsender Industriezweig.

 

„Die Sensorik und Messtechnik zeigt sich mit einem Umsatzplus von drei Prozent und deutlich angezogenen Auftragseingängen im ersten Quartal auf solidem Wachstumskurs“, fasst Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer, die aktuellen Zahlen zusammen. „Diese Ergebnisse spiegeln die Stimmung der gesamtwirtschaftlichen Lage wider. War zu Beginn des Jahres noch eine Verunsicherung in der deutschen Wirtschaft zu spüren, hat sich die Stimmung inzwischen wieder aufgehellt. Das gilt auch für unsere überwiegend mittelständischen Mitgliedsunternehmen, die derzeit für das nächste Quartal mit einem verhalten optimistischen Umsatzwachstum von einem Prozent rechnen.“

 

Deutlicher Schub erwartet

 

Die AMA Mitglieder erwarten allerdings einen deutlichen Schub für die Branche durch Zukunftsprojekte wie die ‚Industrie 4.0‘ und das ‚Internet of Things‘. Klassische Branchengrenzen verschwinden und Wertschöpfungsprozesse verändern sich. Sensoren müssen zukünftig nicht mehr nur detektieren und Signale aufbereiten, sondern oft auch mit anderen Sensorsystemen kommunizieren. Sie erkennen aus der Datenauswertung beispielsweise den Zustand einer Maschine vorab und können diesen frühzeitig melden. Aus diesen oder ähnlichen Ansätzen ergeben sich für die Sensorik und Messtechnik ganz neue, erweiterte Geschäftsmodelle. Die AMA Mitglieder setzen im eigenen Unternehmen bereits auf diese Zukunftstechnologien. Laut einer Umfrage des AMA Verbandes planen 42 Prozent der Mitglieder den Einsatz der Methoden der ‚Industrie 4.0‘ und vierzehn Prozent gaben an, den Einsatz dieser Methoden bereits implementiert zu haben.

 

Die Sensorik und Messtechnik präsentiert sich mit diesen Ergebnissen einmal mehr als zukunftsorientierte Schlüsselbranche technischer Innovationen.