Umsätze und Auftragseingänge im 3. Quartal gestiegen

Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete im dritten Quartal fünf Prozent mehr Umsatz und verzeichnete ein Plus von zwei Prozent bei den Auftragseingängen, verglichen mit dem Vorquartal. 

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 460 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Die  Branche zeigte sich bereits in den beiden vorherigen Quartalen des laufenden Jahres als stabile Wachstumsgröße und kann für das dritte Quartal fünf Prozent mehr Umsatz und zwei Prozent höhere Auftragseingänge vermelden. Damit wurden die Erwartungen der AMA Mitglieder von drei Prozent Umsatzwachstum für das dritte Quartal übertroffen. Ein Faktor für die guten wirtschaftlichen Ergebnisse dürfte die positive Entwicklung des Maschinenbaus sein, in den rund 80 Prozent der AMA Mitglieder liefern. 

„Sensoren und Messtechnik gewinnen weiter an Bedeutung und sind Schlüssel für innovative, technische Produkte“, sagt Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer. „Wir haben unlängst die AMA Studie ‚Sensor Technologien 2022‘ veröffentlicht, in der wir Trends und Entwicklungen in der Industrie, bei Sensoren, Sensorkomponenten und Fertigungstechnologien aufzeigen. Insbesondere dürfen wir gespannt sein auf die Impulse aus dem Zusammenwachsen der sich rasant entwickelnden Informations- und Kommunikationstechnik.“

AMA Mitglieder setzen auf die Digitalisierung der Industrie, die der Sensorik und Messtechnik Chancen eröffnet. Sie prognostizieren für das kommende Jahr insgesamt Umsatzwachstum, planen die Investitionen weiter auszubauen und setzen auf einen weiteren Personalausbau

Sensorik und Messtechnik: Umsatzrückgang bei steigenden Auftragseingängen

Nach einem hohen Umsatzzuwachs von neun Prozent im ersten Quartal verzeichneten die AMA Mitglieder im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang von vier Prozent, verglichen mit dem Vorquartal. Stellt man die Umsatzentwicklung des zweiten Quartals 2017 dem des Vorjahres gegenüber, erwirtschaftete die Branche allerdings ein deutliches Umsatzplus von acht Prozentpunkten. 

Die Sensorik und Messtechnik präsentiert sich mit diesen Ergebnissen zuversichtlich. Zumal die Branche bei den Auftragseingängen im zweiten Quartal ein Plus von drei Prozent verzeichnet, verglichen mit dem Ergebnis der Auftragseingänge des Vorquartals. AMA Mitglieder erwarten bereits für das dritte Quartal ein Umsatzwachstum von drei Prozent. 

„Das Umfrageergebnis weist auf den ersten Blick im zweiten Quartal einen Rückgang aus, der sich auf den zweiten Blick allerdings in einem achtprozentigen Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahresergebnis als ordentlicher Zuwachs erweist“, erläutert AMA Geschäftsführer Thomas Simmons die Branchenergebnisse. „Unsere Mitglieder zeigen sich zuversichtlich und erwarten bereits im dritten Quartal einen Anstieg um drei Prozent, da sich die Auftragseingänge deutlich positiv entwickeln.“

Sensorik und Messtechnik zieht im ersten Quartal deutlich an

Sensorik und Messtechnik verzeichnete im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang von vier Prozent. Gleichzeitig stiegen die Auftragseingänge um fünf Prozent, die Branche erwartet für das dritte Quartal ein Umsatzwachstum von sieben Prozent.

 

Berlin, 6. September 2018 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 460 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Im zweiten Quartal verzeichneten die AMA Mitglieder einen rückläufigen Umsatz von vier Prozent, verglichen mit dem Vorquartal. Vergleicht man die Umsatzentwicklung des zweiten Quartals 2018 mit dem des zweiten Quartals 2017, erwirtschaftete die Branche jedoch innerhalb dieser Phase ein deutliches Umsatzplus von 13 Prozentpunkten. 

 

Andere Parameter unterfüttern die insgesamt positive Entwicklung in der Sensorik und Messtechnik. AMA Mitlieder verzeichneten im zweiten Quartal bei den Auftragseingängen einen Anstieg von fünf Prozent, verglichen mit den Ergebnissen des Vorquartals. Das stärkt die Erwartungshaltung der Branche, die einen Umsatzanstieg von sieben Prozent für das laufende dritte Quartal prognostiziert.  

 

„Der Branche geht es sehr gut. Solche Schwankungen von Quartal zu Quartal sind nicht ungewöhnlich. Deshalb erwartet die Branche, dass sich der bisherige langfristige Trend von rund 6,5 Prozent Wachstum jährlich fortsetzt“, sagt AMA Geschäftsführer Thomas Simmons über die aktuellen Ergebnisse. „Digitalisierung und Automatisierung sind die Themen der Industrie, technische Systeme müssen immer intensiver mit ihrer Umwelt interagieren. Die Lösungen basieren auf innovativen Entwicklungen aus der Sensorik und Messtechnik. Ein guter Grund für unsere Mitglieder, positiv auf die Entwicklung der Absatzmärkte zu blicken.“