Sensorik und Messtechnik mit moderatem Wachstum im dritten Quartal

Quelle: AMA Verband
Statistik Sensorik und Messtechnik 3. Quartal 2019

AMA Verband veröffentlicht neue Branchenzahlen

 

Die Branche der Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete im dritten Quartal zwei Prozent mehr Umsatz und verzeichnete ein Plus von zwei Prozent bei den Auftragseingängen, verglichen mit dem Vorquartal. 

 

Berlin, 3. Dezember 2018 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 460 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Die  Branche zeigte sich insgesamt als stabile Wachstumsgröße und meldet für das dritte Quartal zwei Prozent mehr Umsatz und zwei Prozent höhere Auftragseingänge.  

 

Faktoren für den kontinuierlich wachsenden Markt sind neben der Digitalisierung auch die Künstliche Intelligenz, die nicht nur die Wirtschaft sondern das Leben insgesamt verändern wird. Die Bundesregierung erarbeitet derzeit eine Strategie Künstliche Intelligenz, die ohne Sensorik und Messtechnik nicht umsetzbar sein wird. 

 

„Zeigte sich die Stimmung des Produzierenden Gewerbes in den letzten Monaten gedämpft, verzeichneten unsere Mitglieder ein moderates Umsatzwachstum von zwei Prozent, verglichen zum Vorquartal.“, sagt Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer. „Vergleichen wir allerdings die Ergebnisse des 3. Quartals 2018 mit denen des 3. Quartals 2017, erwirtschaftete die Branche ein Plus von 17 Prozent.“

 

Die Branche blickt laut AMA Verband zuversichtlich auf das vierte Quartal und erwartet ein weiteres Umsatzwachstum von vier Prozent. Damit zeigt sich die Branche der Sensorik und Messtechnik als stabile Größe am Markt. AMA Mitglieder setzen auf die fortschreitende Digitalisierung und die Künstliche Intelligenz, die der Branche neue Chancen eröffnen. 

AMA Innovationspreis 2019: Jetzt bewerben

AMA Verband sucht Innovationen aus Sensorik und Messtechnik 

 

Berlin, 7.11.2018 - Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik (AMA) lädt Forscher und Entwickler zur Bewerbung um den AMA Innovationspreis 2019 ein. Gesucht werden innovative Forschungs- und Entwicklungsergebnisse aus der Sensorik und Messtechnik. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2019. 

 

Bewerben können sich Einzelpersonen und Entwicklerteams mit innovativen Forschungs- und Entwicklungslösungen, die eine erkennbare Marktrelevanz aufzeigen. Der renommierte AMA Innovationspreis ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Zusätzlich können sich Unternehmen um den Sonderpreis „Junges Unternehmen“ bewerben, wenn sie nicht länger als fünf Jahre am Markt sind, weniger als 50 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz unter 10 Millionen Euro erwirtschaften. Der Gewinner in dieser Kategorie erhält einen kostenlosen Messestand auf der SENSOR+TEST 2019. 

 

Der AMA Innovationspreis wird seit 19 Jahren an innovative Köpfe verliehen. Ausgezeichnet werden die Entwickler und nicht die Institutionen dahinter. Die Jury besteht aus Branchenexperten aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Besonderes Augenmerk legen die Juroren auf die wissenschaftliche Leistung, den Innovationsgrad der Entwicklung und die zu erwartenden Chancen im Markt.

 

„Die Bedeutung der Sensorik und Messtechnik wächst rasant und spielt in allen Bereichen der Gesellschaft eine immer wichtigere Rolle, das ganze häufig im Verborgenen. Mit dem AMA Innovationspreis bieten wir den kreativen Köpfen neben dem Preisgeld die Gelegenheit, die innovativen Projekte einem internationalen Publikum auf der SENSOR+TEST zu präsentieren“, sagt der Juryvorsitzende Andreas Schütze von der Universität des Saarlandes. „Wir freuen uns im kommenden Jahr auf interessante Entwicklungen etablierter Unternehmen und Institutionen ebenso wie auf die Entwicklungen junger Unternehmen. Um diese besonders zu motivieren, gibt es die Sonderkategorie ‚Junge Unternehmen‘. Dieses Gewinnerteam lädt der AMA Verband ein, die ausgezeichnete Entwicklung kostenfrei auf der verbandseigenen Fachmesse SENSOR+TEST 2019 zu präsentieren.“

 

Teilnahmebedingungen und Ausschreibungsunterlagen für den AMA Innovationspreis 2019 und die Sonderkategorie ‚Junge Unternehmen‘ sowie Broschüren mit den Preisträgern und allen Bewerbungen aus vergangenen Jahren stehen kostenfrei zur Verfügung: http://www.ama-sensorik.de/wissenschaft/ama-innovationspreis/.

 

Einsendeschluss ist der 31. Januar 2019. Die Nominierungen und die Gewinner des Sonderpreises werden auf der AMA Pressekonferenz am 14. März 2019 bekannt gegeben. Die Gewinner des AMA Innovationspreises 2019 werden auf der Eröffnungsfeier der SENSOR+TEST am 25. Juni 2019 in Nürnberg ausgezeichnet. 

Zentrum für Sensorik und Messtechnik auf der SPS IPC Drives

Das Zentrum für Sensorik und Messtechnik bietet den Messebesuchern einen Überblick und den fachlichen Austausch über die Basiselemente der Automatisierung. Neun Aussteller und der AMA Branchenführer ermöglichen einen aktuellen Querschnitt über Anbieter von Sensoren, Messtechnik und Dienstleistungen. 

 

Der AMA Branchenführer bildet rund 1.000 Produkt- und Dienstleistungskategorien seiner 460 Mitglieder aus Industrie und Wissenschaft ab. Als Broschüre im AMA Zentrum in Halle 4A kostenfrei erhältlich oder online unter: https://www.ama-sensorik.de/branchenfuehrer/

 

Interessierte finden das AMA Zentrum für Sensorik und Messtechnik auf der SPS IPC Drives vom 27. - 29.11.2018 in Halle 4A, Stand 221 und 223. Eine Liste der Aussteller des AMA Zentrums und Informationen zu deren Tätigkeitsschwerpunkten unter: https://www.ama-zentren.de/sps-ipc-drives/

AMA Zentrum für Sensorik und Messtechnik auf der electronica

Kompetenzzentrum mit 14 Ausstellern lädt zum fachlichen Austausch ein

Berlin, 25. September 2018 - Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik präsentiert 14 Aussteller auf einem Gemeinschaftsstand auf der Fachmesse electronica, die vom 13.-16.11.2018 in München stattfindet. Die ausstellenden Firmen und Institute zeigen neue Produkte und Lösungsansätze rund um die Sensorik, Mess- und Prüftechnik. 

 

Die Besucher der electronica 2018 erwartet nationales und internationales Expertenwissens aus Abnehmersegmenten und Anwenderbranchen, von der Automobil- und Industrieelektronik über Embedded und Wireless bis hin zur Medizinelektronik und MEMS. Sensoren und Messtechnik kommen in der Elektronik eine Schlüsselrolle zu, sie erfassen Informationen und stellen diese als Daten zuverlässig, sicher und präzise zur Verfügung.

 

Das AMA Kompetenzzentrum für Sensorik und Messtechnik lädt Besucher zum fachlichen Austausch ein. Das AMA Zentrum bietet Expertenwissen für Fachbesucher aus Abnehmersegmenten und Anwenderbranchen an. Interessierte können sich über einzelne Sensorelemente, Sensoren, Messtechnik sowie System- und Komplettlösungen informieren. Der AMA Verband bietet zudem einen kostenlosen, aktualisierten Branchenführer 2018/19 an. Dort sind die rund 1.000 Produkt- und Dienstleistungskategorien der 460 Mitglieder aus Industrie und Wissenschaft abgebildet.

 

Besucher finden das AMA Zentrum für Sensorik und Messtechnik auf der electronica vom 13.-16. November 2018 in Halle B3. Eine Liste der Aussteller des AMA Zentrums mit Kurzbeschreibung der jeweiligen Tätigkeitsschwerpunkte finden Besucher unter: http://www.ama-zentren.de/electronica

Sensorik und Messtechnik im zweiten Quartal mit rückläufigem Umsatz

Auftragseingänge ziehen weiter an, positive Erwartungen für das dritte Quartal 

 

Sensorik und Messtechnik verzeichnete im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang von vier Prozent. Gleichzeitig stiegen die Auftragseingänge um fünf Prozent, die Branche erwartet für das dritte Quartal ein Umsatzwachstum von sieben Prozent.

 

Berlin, 6. September 2018 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 460 Mitglieder quartalsweise zur wirtschaftlichen Entwicklung. Im zweiten Quartal verzeichneten die AMA Mitglieder einen rückläufigen Umsatz von vier Prozent, verglichen mit dem Vorquartal. Vergleicht man die Umsatzentwicklung des zweiten Quartals 2018 mit dem des zweiten Quartals 2017, erwirtschaftete die Branche jedoch innerhalb dieser Phase ein deutliches Umsatzplus von 13 Prozentpunkten. 

 

Andere Parameter unterfüttern die insgesamt positive Entwicklung in der Sensorik und Messtechnik. AMA Mitlieder verzeichneten im zweiten Quartal bei den Auftragseingängen einen Anstieg von fünf Prozent, verglichen mit den Ergebnissen des Vorquartals. Das stärkt die Erwartungshaltung der Branche, die einen Umsatzanstieg von sieben Prozent für das laufende dritte Quartal prognostiziert.  

 

„Der Branche geht es sehr gut. Solche Schwankungen von Quartal zu Quartal sind nicht ungewöhnlich. Deshalb erwartet die Branche, dass sich der bisherige langfristige Trend von rund 6,5 Prozent Wachstum jährlich fortsetzt“, sagt AMA Geschäftsführer Thomas Simmons über die aktuellen Ergebnisse. „Digitalisierung und Automatisierung sind die Themen der Industrie, technische Systeme müssen immer intensiver mit ihrer Umwelt interagieren. Die Lösungen basieren auf innovativen Entwicklungen aus der Sensorik und Messtechnik. Ein guter Grund für unsere Mitglieder, positiv auf die Entwicklung der Absatzmärkte zu blicken.“

AMA Branchenführer Sensorik und Messtechnik erschienen

Sensor und Messtechnik im Überblick

Berlin, 17. August 2018 - Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik (AMA) veröffentlicht eine komplett überarbeitete und aktualisierte Ausgabe seines Branchenführers. Die Verbandspublikation informiert auf 128 Seiten über Anbieter von Sensoren, Messtechnik und Dienstleitungen für unterschiedliche Anwenderbranchen. Der AMA Branchenführer 2018/2019 kann ab sofort kostenlos beim AMA Verband bestellt oder online genutzt werden.

 

Die Branche boomt und neue Technologien, wie das Industrial Internet und die Industrie 4.0, versprechen mehr Effizienz, Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Qualität. Der Schlüssel dafür liegt in der Vernetzung und der Analyse der Betriebsdaten von Maschinen, Anlagen und Prozessen. Diese Daten werden von Sensoren und Messsystemen zuverlässig, sicher und präzise zur Verfügung gestellt und übernehmen eine Schlüsselrolle in der Digitalisierung der Industrie der Zukunft. 

 

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik bildet in seinem aktualisierten Branchenführer 2018/2019 die rund 1.000 Produkt- und Dienstleistungskategorien seiner 460 Mitglieder aus Industrie und Wissenschaft ab. Im ersten Teil der Broschüre finden Anwender ein Inhaltsverzeichnis, sortiert nach Messgrößen. Im mittleren Teil werden die AMA Mitglieder in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt, im letzten Drittel befindet sich ein Index nach Schlagworten sortiert. Der AMA Branchenführer erscheint als deutsch-englische Ausgabe. 

 

„Unser aktueller Branchenführer bietet Anwendern und Interessierten einen Überblick über die Produkte und Dienstleistungen unserer 460 Mitglieder“, sagt Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer. „Der AMA Branchenführer ist natürlich auch online nutzbar. Anwender geben dort Suchbegriffe ein oder filtern zum Beispiel nach Messgrößen und erhalten eine Liste mit den für sie relevanten AMA Mitgliedern‘.

 

Die gedruckte Ausgabe kann kostenlos beim AMA Verband für Sensorik und Messtechnik bestellt werden: info (at) ama-sensorik.de.

Die Onlineversion finden Interessierte unter:
http://www.ama-sensorik.de/branchenfuehrer/.

AMA Innovationspreis 2018 mit zwei Siegerteams

Prof. Schütze, Universität Saarland; Grob, IST AG; C. Peuker, Endress+Hauser, J. Holoubek, F. Klammsteiner, Dr. J. Polak, IST AG; Dr. P. Vrdoljak, Endress+Hauser; Dr. M. Schalles, TU Ilmenau; S. Mayer, Dr. R. Fix, Dr. H. Verhoeven, Dr. T. Block, Bosch Sensortec GmbH; P. Krause, AMA Vorstandsvorsitzender (First Sensor)

Ein miniaturisierter, hochintegrierter Gassensor und ein Thermometer mit automatischer in situ Kalibrierfunktion gewinnen den AMA Innovationspreis 2018.

Berlin, 26. Juni 2018 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik (AMA) zeichnete am 26. Juni zwei Entwicklerteams mit dem AMA Innovationspreis 2018 auf der SENSOR+TEST 2018 in Nürnberg aus. Die Jury, die sich aus Vertretern aus Wissenschaft und Industrie zusammensetzt, bescheinigt beiden Einreichungen hochinnovative Lösungsansätze bei deutlich erkennbarer Marktrelevanz. Das Preisgeld von 10.000 Euro ging in diesem Jahr zu gleichen Teilen an den miniaturisierten und hochintegrierten Umweltsensor BME680 der Bosch Sensortec GmbH und an das Thermometer itherm TrustSens TM37x mit automatischer in situ Kalibrierfunktion von Endress+Hauser und der TU Ilmenau. 

Bosch BME680 - erster miniaturisierter, chemischer Gassensor

Der Bosch BME680 ist das erste integrierte 4-in-1 Sensormodul, der einen Druck-, Temperatur- und Feuchtesensor mit einem MEMS Gassensor kombiniert. Im Bereich CE & IoT Anwendungen wurde damit eine neue Messgröße erschlossen. Ausgangslage der Innovation waren hohe Anforderungen im CE- und IoT-Markt gegenüber dem technischen Stand, insbesondere hinsichtlich Systemintelligenz, Baugröße, Leistungsaufnahme, Zuverlässigkeit sowie Industrialisierung & Skalierbarkeit der Fertigungsvolumen. Bislang waren dies wesentliche Hindernisse für die Etablierung der chemischen Messgröße Gas im industriellen Maßstab und für die Massenproduktion. Heute sind bereits erste Geräte im Bereich IoT und Smart Home mit dem BME680 auf dem Markt verfügbar. 

Die Jury und der AMA Verband gratulieren dem Entwicklerteam: Dr. Richard Fix, Dr. Thomas Block, Dr. Herbert Verhoeven und Kollegen (Bosch Sensortec GmbH, Reutlingen)

Thermometer mit automatischer in situ Kalibrierfunktion im Prozess

Die zweite prämierte Innovation ist das itherm TrustSens TM37x, ein Thermometer mit automatischer in situ Kalibrierfunktion im Prozess. In seinen Messeinsatz ist zusätzlich zum Widerstandssensor ein ferroelektrisches Referenzelement mit bekannter Curie-Temperatur als Temperaturnormal integriert. Wird durch die Prozesstemperatur eine Phasenumwandlung ausgelöst, wird die Messabweichung des digitalen Temperaturwerts zur Curie-Temperatur bestimmt und das Thermometer kalibriert. Die automatische, rückwirkungsfreie Kalibrierung erfolgt ohne Ausbau des Thermometers direkt im Prozess. Aufwand und Kosten für Kalibrierungen werden so deutlich reduziert. 

Die Jury und der AMA Verband gratulieren dem Entwicklerteam: Dr. Pavo Vrdoljak, Christian Stöger, Michael Korn, Harald Bründl, Alfred Umkehrer (Endress+Hauser GmbH+Co KG, Nesselwang) und Dr. Marc Schalles (Technische Universität Ilmenau). 

Zwei Sonderpreise für ‚Junge Unternehmen‘

Der Sonderpreis in der Kategorie ‚Junge Unternehmen 2018‘ ging ebenfalls an zwei Entwicklerteams. Das Team um Dr. Matthäus Langosch (CeLaGo Sensors GmbH, Saarbrücken) überzeugte mit einem Dünnschicht-Folien-Dehnungsmessstreifen. Das Team um Houssam El Moutaouaki (SENVISYS GmbH, Saarbrücken) gewinnt mit der Entwicklung einer effizienten Sicherung von Bahnübergängen durch Vibrationsanalyse. Beide Entwicklerteams erhielten als Sonderpreis einen kostenfreien Messeauftritt auf der SENSOR+TEST 2018

Sensorik und Messtechnik als Innovationstreiber der Technik

„In diesem Jahr erreichten uns 34 Einreichungen aus dem In- und Ausland, die Entwicklungen sind innovativ, originell und meist sehr marktrelevant. Die beiden Gewinnerprojekte überzeugten die Jury zusätzlich mit wissenschaftlich herausragenden Lösungen und einem deutlich erkennbarem Nutzen“, erklärt der Juryvorsitzende Professor Andreas Schütze von der Universität des Saarlandes. „Gewinner insgesamt sind aus meiner Sicht immer die Anwenderindustrien, da viele der eingereichten Lösungsansätze aus Sensorik und Messtechnik die Innovationstreiber des technischen Fortschritts sind“, sagt Schütze weiter. 

Broschüre mit allen Einreichungen 2018

Der AMA Innovationspreis zählt seit Jahren zu den renommiertesten Preisen in der Sensorik und Messtechnik und wird jährlich vom AMA Verband ausgelobt. Alle akzeptierten Einreichungen werden mit einer Kurzbeschreibung der Innovation in der Broschüre ‚AMA Innovationspreis 2018 – Die Bewerber‘ veröffentlicht, die online heruntergeladen werden kann. 

Bewerbungen für den Innovationspreis 2019

Bewerbungsformulare für den AMA Innovationspreis 2019 stehen ab Oktober 2018 online zur Verfügung. Bewerben können sich Einzelpersonen oder Entwicklerteams aus Firmen und Instituten. Weitere Informationen unter: www.ama-sensorik.de. 

Sensorik und Messtechnik mit deutlichem Umsatzplus

AMA Verbandsstatistik für das erste Quartal zeigt steigenden Umsatz und höhere Auftragseingänge

  

Berlin, 7. Juni 2018 - Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine 460 Mitglieder vierteljährlich zur wirtschaftlichen Entwicklung. Nach einem erfolgreichen Vorjahresergebnis mit insgesamt neun Prozent Umsatzwachstum erwirtschaftete die Branche im ersten Quartal 2018 wieder ein Umsatzplus von neun Prozent. Bei den Auftragseingängen meldet die Branche für das erste Vierteljahr ein Plus von fünf Prozent, verglichen zum Vorquartal. 

 

Sensorik und Messtechnik spiegelt damit die Entwicklung der deutschen Wirtschaft wider, die sich derzeit in einem stetigen und breit angelegten Aufschwung befindet. Die Auftragsbücher sind vielerorts voll, die Kapazitäten gut ausgelastet, die Beschäftigung ist auf Rekordniveau. Sensoren sind die Mittler zwischen der digitalen und der realen Welt. Der intelligente Einsatz von Sensoren ermöglicht die Digitalisierung und Automatisierung der Industrie, die derzeit als wichtige Wachstumstreiber ausgewiesen werden.   

 

„Geht es der Industrie gut, boomt die Sensorik und Messtechnik. Die deutsche Wirtschaft wächst, das zeigt sich in der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Branche, die im ersten Quartal den Umsatz um neun Prozent steigerte“, bewertet Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer, die aktuelle Verbandsumfrage. „Erst der intelligente Einsatz von Sensoren und Messtechnik ermöglicht der Industrie technische Innovationen. Daher gehen wir von einem weiteren, kontinuierlichen Branchenwachstum in diesem Jahr aus.“

 

Einen Einblick in Trends und neueste Entwicklungen aus Sensorik und Messtechnik erhalten Interessierte vom 26.- 28. Juni 2018 auf der Fachmesse SENSOR+TEST in Nürnberg. Rund 600 nationale und internationale Aussteller präsentieren technische Lösungen der Mess-, Prüf-, Steuerungs- und Regelungstechnik.  

Zentrum für Sensorik und Messtechnik auf der Hannover Messe

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AMA Verband präsentiert Kompetenzzentrum mit 19 Ausstellern 

Berlin, 27. März 2018 - Der AMA Verband präsentiert sich auf der Hannover Messe vom 23.- 27. April 2018 mit 19 Ausstellern auf dem AMA Zentrum für Sensorik und Messtechnik. Besucher erhalten kompakte und konzentrierte Informationen über neue Produkte und Lösungsansätze aus Sensorik und Messtechnik für den Bereich der ‚Industrial Automation‘. 

 

Das AMA Zentrum als Kompetenzzentrum für Sensorik und Messtechnik bietet eine eigene Plattform innerhalb der Fachmesse ‚IAMD – Integrated Automation, Motion & Drives‘. Durch den Charakter einer Messe in der Messe erhalten Interessenten auf kurzem Weg zielsichere, anwenderorientierte und kundenspezifische Informationen von Spezialisten für Spezialisten.

 

Die ausstellenden Firmen und Institute informieren über Sensorelemente, spezielle Sensoren, komplexe Sensorsysteme, spezifische Messtechnik sowie System- und Komplettlösungen. Der Verband ermöglicht mit seinem kostenlosen Branchenführer einen Überblick über die Produkte und Dienstleistungen seiner Mitglieder. 

 

Der AMA Verband ist zudem Partner des Forums Automation in Halle 14. Dort können sich Messebesucher in Vortragsreihen unter anderem über Messtechnik in der Automatisierung informieren. Experten stellen Trendthemen vor und stehen für Diskussionen zur Verfügung. 

 

Das AMA Zentrum für Sensorik und Messtechnik finden Besucher auf der Hannover Messe vom 23.- 27. April 2018 in Halle 11. Eine Liste aller Aussteller mit Kurzbeschreibung der jeweiligen Tätigkeitsschwerpunkte steht unter: http://www.ama-zentren.de/hannover-messe/ bereit. Programm des Forums Automation in Halle 14. 

Sensorik und Messtechnik mit deutlichem Umsatzwachstum

AMA Mitglieder erwarten für laufendes Geschäftsjahr weitere positive Entwicklung

Die Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete im zurückliegenden Jahr ein Umsatzplus von neun Prozent, die Investitionen stiegen um 18 Prozent. Die Exportquote sank zeitgleich um sieben Prozentpunkte. Im laufenden Jahr rechnet die Branche mit weiter steigendem Umsatz, plant höhere Investitionen und setzt dabei auf einen weiteren Personalausbau. 

Berlin, 8. März 2018 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. (AMA) befragte seine Mitglieder im Januar zur wirtschaftlichen Branchenentwicklung des Jahres 2017. Die Rückmeldungen der AMA Mitglieder zeigen eine deutlich positive Gesamtentwicklung der Branche. Für das laufende Jahr prognostiziert die Branche ein weiteres Umsatzwachstum von acht Prozent. Die AMA Mitglieder planen die Investitionen um 13 Prozent zu erhöhen, verglichen mit den Ergebnissen des Vorjahres. Aufgrund des positiven Ausblicks geben 80 Prozent der teilnehmenden Firmen an, weitere Ingenieure einzustellen. 


Die Grundstimmung basiert auf einer sehr positiven Umsatzentwicklung im vergangen Jahr, in dem die Branche ein kumuliertes Umsatzplus von neun Prozent erwirtschaftete, verglichen zum Vorjahr. Damit übertrafen die AMA Mitglieder den bisherigen jährlichen Mittelwert von sechs Prozent Umsatzwachstum deutlich.
 

Die insgesamt gute wirtschaftliche Entwicklung spiegelt sich besonders klar in der hohen Investitionsfreude der Branche wider. AMA Mitglieder investierten vergangenes Jahr 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Branche mit einem weiteren Investitionsanstieg um 13 Prozent. 

Einzig die Exportquote der Branche zeigte sich rückläufig im vergangen Jahr, sie sank um sieben Prozentpunkte, verglichen mit dem Vorjahresergebnis. Besonders betroffen, die Exportquote ins mitteleuropäische Ausland mit einem Minus von sechs Prozentpunkten. Es scheint, als erwirtschafteten die AMA Mitglieder einen guten Teil der steigenden Umsätze im derzeit boomenden deutschen Markt. 

Steuerliche Forschungsförderung bundesweit 

Seit Jahren zeigt sich die Branche als besonders forschungs- und investitionsfreudig. Im Zeitalter der Digitalisierung gelten Sensoren und Sensorsysteme als Schlüsseltechnologie für den Industriestandort Deutschland. Die überwiegend mittelständisch geprägte Branche investierte bereits stark in Forschung und Entwicklung, wäre aber laut AMA Umfrage bereit, mehr zu investieren, wenn in Deutschland eine bundesweite steuerliche Forschungsförderung eingeführt würde. 66 Prozent befürworteten eine Einführung und 40 Prozent der teilnehmenden Unternehmen würden die eigenen Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bei steuerlicher Förderung erhöhen. 

„Die sehr gute Branchenentwicklung zeigt, dass Sensoren und Messtechnik weiter an Bedeutung gewinnen und Schlüssel für innovative, technische Produkte sind“, sagt Thomas Simmons, Geschäftsführer AMA Verband für Sensorik und Messtechnik, zur Jahresstatistik der Branche. „Passend dazu hat der AMA Verband unlängst die Studie ‚Sensor Technologien 2022‘ veröffentlicht, die die Chancen neuartiger Technologiefelder für Sensor-Entwicklungen aufzeigt. Diese Trends bilden die wachsende Bedeutung der Sensorik und Messtechnik für den Industriestandort Deutschland ab. Der sich daraus ergebende steigende Bedarf zeigt sich in unserer signifikant wachsenden Branchenstatistik.“

AMA Innovationspreis 2018: Verband nominiert vier Teams

Drei Sonderpreise für innovative ‚Junge Unternehmen‘ aus der Sensorik und Messtechnik

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik nominiert vier Bewerbungen für den AMA Innovationspreis 2018. Der Sonderpreis für ‚Junge Unternehmen‘ geht erstmals gleich an drei herausragende Entwicklerteams. 

 

Berlin, 8. März 2018 – In diesem Jahr bewarben sich 35 Forscher- und Entwicklerteams aus dem In- und Ausland um den renommierten AMA Innovationspreis. Die Gewinner erhalten ein Preisgeld von 10.000 Euro, das von der Jury auch geteilt vergeben werden kann. Die Jury setzt sich zusammen aus Vertretern aus Forschung und Industrie. Bei der Begutachtung legen die Juroren besonderen Wert auf die Innovationshöhe, die Originalität der Lösungen und die Marktrelevanz der eingereichten Forschungs- und Entwicklungsleistungen. 

Nominierungen AMA Innovationspreis 2018

Nominiert für den AMA Innovationspreis 2018 (in alphabetischer Reihenfolge):

Bosch BME680, erster miniaturisierter, chemischer Gassensor

Dr. Richard Fix, Dr. Thomas Block, Dr. Herbert Verhoeven, Dr. Tarek Zaki, Dr. Patrick Sonstroem, Dr. Andreas Menzel, Dr. Frank Rettig, Dr. Stefan Zehringer, Dr. Isolde Simon, Dr. Pascal Gieschke, Dr. Tobias Frey, Aibin Paul Lazar, Dr. Christoph Brueser, Alexandros Ninos, Thomas Claus, Lu Ye, Dr. Michael Knauss, Jonathan Balewski, Bassem Baffoun, Jochen Eitel, Dr. Uwe Bolz, (Bosch Sensortec GmbH, Reutlingen) 

Der Bosch BME680 ist weltweit das erste integrierte 4-in-1 Sensormodul mit MEMS Gassensor. Im Bereich CE & IoT Anwendungen wurde damit eine neue Messgröße erschlossen. Ausgangslage der Innovation waren hohe Anforderungen im CE- und IoT-Markt gegenüber dem technischen Stand, insbesondere hinsichtlich Systemintelligenz, Baugröße, Leistungsaufnahme, Zuverlässigkeit sowie Industrialisierung & Skalierbarkeit der Fertigungsvolumen. (Broschüre S. 7)

Coriolis Durchflussmessgerät - Promass Q mit Multi-Frequenz-Technologie

Dr. Hao Zhu, Dr. Alfred Rieder, Gerhard Eckert, Ennio Bitto, Dr. Wolfgang Drahm, Dr. Martin Anklin (Endress + Hauser Flowtec AG, Reinach)

Die Multi-Frequenz-Technologie (MFT) erweitert das Anwendungsspektrum von Coriolis Durchflussmessgeräten auf Strömungen mit Gaseinschlüssen. Die MFT bestimmt Massenstrom und Dichte bei zwei verschiedenen Schwingungsfrequenzen der Messröhren und kompensiert die Beeinflussung der Messergebnisse durch die Blasenströmung. (Broschüre S. 6)

Siloxan-resistenter Multipixel-Gassensor

Dr. Johannes Bühler, Dr. Matthias Merz, Dr. Roman Pavelko, Pernilla Andersson, Dr. Mirjana Banjevic, Dr. Cyrill Kuemin, Dr. Werner Hunziker, Dr. Felix Hoehne (Sensirion AG, Stäfa)

Mit dem SGP Multipixel-Gassensor bringt Sensirion mehrere Schlüsselinnovationen auf den Markt. Die Kerntechnologie des SGP - MOXSens® - macht den Sensor extrem widerstandsfähig gegenüber Kontamination durch Siloxane und ermöglicht so eine nie dagewesene Langzeit-stabilität und Genauigkeit. (Broschüre S. 7)

Thermometer mit automatischer in situ Kalibrierfunktion im Prozess

Harald Bründl, Torsten Iselt, Michael Korn, Christian Peuker, Christian Stöger, Alfred Umkehrer, Michael Völkl, Dr. Pavo Vrodljak, Peter Wiedemann (Endress+Hauser Wetzer GmbH + Co KG, Nesselwang); Patrick Grob, Jiri Holoubek, Fredy Klammsteiner, Dr. Jiri Polak, Dr. Florian Krogmann (Innovative Sensor Technology IST AG, Ebnat-Kappeln); Dr. Marc Schalles, Michael Pufke (Technische Universität Ilmenau)

Das itherm TrustSens TM37x ist ein Thermometer mit automatischer Kalibrierfunktion. In seinen Messeinsatz ist zusätzlich zum Widerstandssensor ein ferroelektrisches Referenzelement mit bekannter Curie-Temperatur als Temperaturnormal integriert. (Broschüre S. 6)

Sonderpreise für junge Unternehmen 

In der Sonderkategorie ‚Junge Unternehmen‘ konnten sich Unternehmen bewerben, die nicht länger als fünf Jahre am Markt sind, weniger als 50 Mitarbeiter beschäftigen und einen Jahresumsatz unter 10 Millionen Euro erwirtschaften. Die Gewinner des Sonderpreises erhalten einen kostenfreien Messestand auf der SENSOR+TEST 2018. In diesem Jahr überzeugten gleich drei Entwicklerteams dieser Kategorie die Jury. 

Einen Sonderpreis erhält das Entwicklerteam um Dr. Matthäus Langosch (CeLaGo Sensors GmbH, Saarbrücken, und Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes), für die Entwicklung des ‚Dünnschicht-Folien-DMS‘. Dieser ermöglicht es Herstellern, flexible, hochempfindliche und applikationsspezifische DMS-Formen für sensitive, energiesparende und robuste Sensorsysteme einzusetzen. 

Das Entwicklerteam um Houssam El Moutaouakil (SENVISYS, Saarbrücken) gewinnt in der Sonderkategorie für eine ‚Effiziente Sicherung von Bahnübergängen durch Vibrationsanalyse‘. Unterstützt durch künstliche Intelligenz ermöglicht die Vibrations-Sensorik eine effiziente und kabellose Bahnübergangssicherung.
 

Das Team um Theresa Ebeling (HygNova GmbH, Berlin) erhält ebenfalls einen kostenfreien Messestand in der Sonderkategorie für die Entwicklung der ‚HygNova Advance‘. Sie hilft medizinischen Institutionen Krankenhausinfektionen durch die Erhöhung der Hände-desinfektionsrate zu reduzieren. 

„In diesem Jahr waren wir wieder sehr erfreut über die vielen, qualitativ hochwertigen Bewerbungen, sowohl unter den Bewerbern um den AMA Innovationspreis 2018 als auch in der Kategorie ‚Junges Unternehmen‘. Insbesondere die drei Unternehmensgründungen setzten sich deutlich vom restlichen Bewerberfeld dieser Sonderkategorie ab. Wir laden daher erstmalig drei Teams ein, ihre Entwicklungen auf einem kostenfreien Messestand auf der SENSOR+TEST 2018 zu präsentieren“, sagt Professor Andreas Schütze, Juryvorsitzender von der Universität des Saarlandes. „Die vier nominierten Teams für den AMA Innovationspreis 2018 zeigen einerseits die Vielfalt der Entwicklungen und Lösungen, in denen innovative Sensorik und Messtechnik für den technischen Fortschritt richtungsweisend ist. Sie stehen aber auch für aktuelle Trends, hier insbesondere bei Sensoren für Smartphones und das Internet der Dinge: zwei nominierte Innovationen sind direkte Wettbewerber in diesem hochdynamischen Markt.“


Die Gewinner des AMA Innovationspreises 2018 werden am 26. Juni 2018 auf der Eröffnungsveranstaltung der Fachmesse SENSOR+TEST 2018 in Nürnberg bekannt gegeben. 

Die Übersicht aller Bewerbungen in der Broschüre AMA Innovationspreis 2018 

 

AMA Verband veröffentlicht Seminarprogramm 2018

Weiterbildungsangebote rund um die Sensorik und Messtechnik 

 

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik stellt das neue Seminarprogramm 2018 vor. Tagesseminare von der Sensorik für Quereinsteiger über Hall-Sensoren, Ultraschallmesstechnik bis zum Seminar IoT, mit Sensoren ins Internet der Dinge.

 

Berlin, 23. Januar 2018 – Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik (AMA) veröffentlicht sein Seminarprogramm 2018. Sensorik und Messtechnik erweisen sich zunehmend als Schlüsseltechnologie für das Industrieland Deutschland. Industrie 4.0, das Internet der Dinge, Elektromobilität und Robotik treiben Forschung und Industrie um. Hersteller bleiben nicht zuletzt durch den Einsatz von Sensoren und Messtechnik international konkurrenzfähig. 

 

AMA Seminare ermöglichen Teilnehmern aus Industrie und Forschung einen tieferen Einblick in fachspezifische Themen der Sensorik und Messtechnik. Das Seminar Sensorik für Quereinsteiger wendet sich eher an fachfremde Mitarbeiter und vermittelt die Grundlagen der Sensorik und Messtechnik. Seminare wie Ultraschall- oder Gasmesstechnik, IoT - mit Sensoren ins Internet der Dinge oder Hall-Sensoren richten sich vorwiegend an Entwickler, Forscher, Fertigungs- und Vertriebsingenieure und Projektleiter.

 

Alle AMA Seminare stehen unter wissenschaftlicher Leitung, bieten den Teilnehmern fundiertes, herstellerunabhängiges Wissen und informieren über den neuesten Stand der Sensorik und Messtechnik. 

 

Das AMA Seminarprogramm 2018 mit Themen, Terminen und Preisen unter: www.ama-weiterbildung.de